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„Nerv getroffen“: Jugendpfleger Johannes Bockermann. 

Interview mit Bergkirchens Jugendpfleger Johannes Bockermann zum Freizeitprogramm

„Flexibilität und Angebote freuen mich“

Das frühere Ferienprogramm der Gemeinde Bergkirchen, das sich auf die Sommerferien konzentrierte, heißt nun Freizeitprogramm und läuft heuer bis Ende Oktober. Wir haben Jugendpfleger Johannes Bockermann zu den Angeboten einige Fragen gestellt.

Herr Bockermann, waren Sie zufrieden mit dem Verlauf des Sommerprogramms?

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden stimmen mich diese Sommerferien sehr zufrieden. Wir haben durchweg sehr gute bis gute Bewertungen der Aktionen sowie direkte Rückmeldungen von Kindern und Müttern bekommen. Allerdings sind die Teilnehmerzahlen insgesamt in den vergangenen Jahren rückläufig.

-Gibt es neue Erkenntnisse, was nicht mehr läuft, oder neue Favoriten?

Bei meinen direkten Nachfragen bei Kindern, Jugendlichen und Eltern sind es vor allem lange und mehrere Urlaubsreisen, die die Teilnahme an Aktionen zu Hause verhindern, nicht das Angebot selbst. Weiterhin der Knaller ist der Skaterkurs von Ben Isemann, der dieses Jahr ganze sechs Mal angeboten wurde und stets voll ausgebucht war.

Die zwei Angebote des MINT-Campus und das der Gemeindebücherei kamen auch sehr gut an, und darüber, dass der TSV mit einem Selbstverteidigungskurs dieses Jahr wieder am Freizeitprogramm mitwirkt, habe ich mich sehr gefreut, zumal das Angebot den Teilnehmenden enorm Spaß gemacht hat. Für die Jugendlichen speziell hatten wir mit dem Lasertag auch einen Nerv getroffen, so dass wir dieses Angebot im Herbst nochmal durchführen werden.

-Bieten Sie nicht zustande gekommene Kurse wie Malen und Bayerisch Singen im Herbst noch einmal an?

Ja, ich habe mit den Organisatoren gesprochen, ob das für sie eine Option wäre. Denn an der Qualität der Angebote liegt es nicht, dass diese in den Sommerferien nicht gebucht wurden. Es freut mich, dass Herr Rabl und Frau Eberhardt so offen und flexibel sind, es in den Herbstferien noch einmal anzubieten. Mit dem Bergkirchner Kunstkreis bespreche ich noch einen Malkurs in den Winterferien.

-Wie sieht es mit den Newslettern aus? Für Sie zusätzliche Arbeit?

Den Newsletter habe ich dieses Jahr nach Hinweisen von Eltern angeboten, dadurch bekamen Angemeldete wöchentlich Hinweise zu freien Plätzen. Und auch wenn der Arbeitsaufwand für mich überschaubar ist, habe ich doch in der zweiten Hälfte der Ferien keinen Newsletter mehr verschickt, da die Anmeldezeiten für die Aktionen bereits abgelaufen waren. Für die nächsten Sommerferien habe ich wieder den Newsletter fest eingeplant.

-Haben Sie die Vorbereitungen zur Fahnenweihe der Mädchen in Deutenhausen am Sonntag, 16. September, mit unterstützt?

Ich freue mich sehr über das riesige Engagement der Mädels, meine Kollegin und ich haben auch unsere Unterstützung angeboten. Da die jungen Damen aber sehr eigenständig und fähig sind, waren nur zwei kleine Nachfragen gekommen. Das Ziel der Jugendarbeit ist immer, die Eigenständigkeit der Jugendlichen zu unterstützen, wenn Bedarf besteht. Der Madlverein Deutenhausen war von Anfang an unabhängig, Sandra Mayrhörmann war ja auch Vorsitzende und langjähriges Mitglied des Jugendrats, einige andere Mädels auch. Ich hoffe, dass einige Erfahrung aus der Arbeit im Jugendrat mitgenommen wurde.

Das Interview führte Ingrid Koch.

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