Iris Hille-Lüke hat die Gesamtleitung über die Bergkirchner Kitas.  
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Iris Hille-Lüke hat die Gesamtleitung über die Bergkirchner Kitas.  

Interview mit Kita-Chefin Iris Hille-Lüke

Impfbereitschaft und Notbeteuung - So ist die Lage in Bergkirchens Kitas

Wie ist die Lage in den Kinderbetreuungseinrichtungen in der Gemeinde Bergkirchen? Iris Hille-Lüke, die als Gesamtleiterin für die drei gemeindlichen Einrichtungen zuständig ist, spricht über Impfbereitschaft und Notbetreuung.

Frau Hille-Lüke, wie sieht es mit den Impfungen aus?

Iris Hille-Lüke: Tatsächlich sind mittlerweile viele Mitarbeiter geimpft oder haben ein Impfangebot für die nächste Zeit erhalten. Natürlich hat der Impfstoff Astrazeneca auch bei uns in den Teams zu Unsicherheiten geführt. Viele, vor allen Dingen ältere Mitarbeiter, waren schon geimpft, bevor es zu den beiden Impfstopps kam. Ich kann aber sagen, dass die Impfbereitschaft gegenüber der ersten Abfrage von Seiten des Gesundheitsamtes im Dezember des vergangenen Jahres sehr angestiegen ist. Zu diesem Zeitpunkt waren nur einige wenige Teammitglieder an einer Impfung interessiert, jetzt sind es mehr als die Hälfte.

Wie steht es um die Notbetreuung

Die Notbetreuung läuft und ist auch über die Ferien angeboten worden. Im Kinderhaus an der Maisach sind es diese Woche ungefähr 20 Kinder, die täglich zu ihren Buchungszeiten gebracht werden, im Eulenhort aktuell 23 Kinder und im Kinderhaus Regenbogen zirka 80 Kinder. Tendenz wie immer steigend. Wenn man bedenkt, dass in der Politik von einer Kitaschließung ab einem Inzidenzwert von 100 gesprochen wird, wirkt das schon absonderlich.

Gibt es Bestrebungen, Gruppen zu verkleinern?

Gerade im Kinderhaus Regenbogen suchen wir aktuell Möglichkeiten, die Kindergruppen irgendwie noch weiter zu verkleinern. Dies ist wünschenswert, um die Ansteckungsgefahr sowohl für Kinder als auch für die Pädagogen zu verringern. Vielleicht kann uns hier der Eulenhort mit Räumen aushelfen. Da die Kinder keine Masken tragen und auch keine Testpflicht besteht, ist die Gefahr der Ansteckung besonders hoch. Kinder erkranken zwar meist nicht oder nur sehr leicht, sie können aber sehr wohl das Virus übertragen. Wir müssen uns aktuell einfach immer wieder von Woche zu Woche auf neue Bedingungen einlassen.

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