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Total zerstört: Das Führerhaus des griechischen Lkw-Fahrers.

Schwer verletzt

A8 bei Dachau: Lkw-Fahrer schläft ein und rast in Baustelle

Ein Lkw überholt einen anderen Lkw, dann schläft der Fahrer kurz ein und rast in die A8-Baustelle Höhe Dachau/Fürstenfeldbruck. Er ist schwer verletzt. Während die Bergung läuft, passiert ein zweiter Unfall.

Bergkirchen - Die Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck berichtet: Am frühen Samstagmorgen gegen 05.20 Uhr fuhr ein 45-jähriger griechischer LKW-Fahrer mit seinem Sattelzug auf der A8 in Richtung München. Kurz vor dem Baustellenbeginn auf Höhe der Anschlußstelle Dachau/Fürstenfeldbruck überholte dieser noch einen anderen LKW. Als er wieder vor diesem auf den rechten Fahrstreifen gewechselt hatte, verfiel er offensichtlich in einen Sekundenschlaf und nahm die – auch vorher schon angekündigte - Fahrstreifenwegnahme des rechten Fahrstreifens nicht mehr wahr. 

Er fuhr seitlich versetzt auf einen Verkehrssicherungsanhänger der Autobahnmeisterei auf, welcher an einen LKW angekuppelt war. Durch den Unfall wurde das Führerhaus erheblich zerstört. 

Schwerer Lkw-Unfall auf A8 Höhe Dachau - mit Riesenstau - die Bilder

Auch der mit Blumen und Milchprodukten beladene Sattelauflieger wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein Münchner Klinikum gebracht. Die anfangs vermuteten lebensgefährlichen Verletzungen bestätigten sich glücklicherweise nicht, der griechische LKW-Fahrer wird jedoch aufgrund von Knochenbrüchen noch eine Weile im Krankenhaus verbringen müssen.

Die Staatsanwaltschaft hat zur Klärung des Unfallhergangs ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben.

Der LKW-Fahrer räumte im Krankenhaus einen Sekundenschlaf als Unfallursache ein. Die Auswertung seines Kontrollgerätes konnte aufgrund der massiven Schäden noch nicht erfolgen. Die Schadenshöhe an den beteiligten Fahrzeugen wird auf ca. 100.000 EUR geschätzt.

An der Unfallstelle waren neben den Feuerwehren Odelzhausen, Geiselbullach und Feldgeding auch ein Rettungswagen, ein Polizeihubschrauber, Mitarbeiter der zuständigen Autobahnbetreibergesellschaft und Kräfte der VPI Fürstenfeldbruck eingesetzt. Aufgrund von ausgelaufenem Dieselkraftstoff konnte die Nebenfahrbahn nicht für den Verkehr freigegeben werden. Diese Sperre ist jedoch zwischenzeitlich aufgehoben.

Die Richtungsfahrbahn München musste ab ca. 06.00 Uhr voll gesperrt werden. Die Sperre dauert aufgrund der Bergungsarbeiten noch an.

Folgeunfall führt zu weiteren Behinderungen

Etwa 45 Minuten nach diesem Unfall fuhr ein weiterer LKW-Fahrer gegen einen Verkehrssicherungsanhänger der Autobahnmeisterei, welcher auf Höhe des Parkplatzes Fuchsberg abgestellt und noch aktiviert war. Hierbei wurde der LKW-Fahrer nicht verletzt. Die Schadenshöhe beträgt hier ca. 40.000 EUR.

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