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Letzte Ehre: eine Feuerwehrabordnung am Sarg.

Trauerfeier um verstorbenen Altbürgermeister

Bewegender Abschied von Hubert Huber

Unter riesiger Anteilnahme wurde am Dienstag Bergkirchens verstorbener Altbürgermeister Hubert Huber verabschiedet. Zahlreiche Weggefährten und Vereine erwiesen ihm die letzte Ehre.

Bergkirchen – Die überwältigende Wertschätzung, wie sie dem verstorbenen Altbürgermeister und Ehrenbürger Hubert Huber gestern bei der mehr als zweistündigen Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Johann Baptist zuteil wurde, hätte den Verstorbenen zutiefst gerührt und gefreut.

Den feierlichen Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Albert Hack, der den Verstorbenen „als einen Mann, der weiß, was er will“ kennenlernte und den Vergleich anstellte: „Was Strauß für Bayern war, war Hubert Huber für Bergkirchen“.

Zahlreiche Fahnenabordnungen der Vereine erwiesen dem 85-Jährigen, der durch einen Sturz mitten aus dem Leben gerissen wurde, die letzte Ehre und bezeugten so ihren Dank für die jahrelange tatkräftige Unterstützung und Begleitung. Sprecher der Gemeindefeuerwehren, der Schützen und der Veteranen drückten ihre Trauer aus.

Auch privat blieb Huber nach dem Ausscheiden aus dem Amt ein großzügiger Gönner und Spender. Er verfolgte weiterhin mit großem Interesse, wie sich die 1978 entstandene große Flächengemeinde, deren erster Bürgermeister er war, erfolgreich weiterentwickelte. Den Grundstein hatte er dazu gelegt.

Bürgermeister Simon Landmann, der stets einen engen Kontakt zu seinem Vorgänger pflegte, verlieh seiner Trauer in „Dankbarkeit und Anerkennung“ in Namen der Gemeinde Bergkirchen Ausdruck. So wird Hubert Huber als „starke Persönlichkeit mit Lust am Gestalten“ und wegen seiner Tatkraft und seines Engagements in verschiedenen politischen Ehrenämtern unvergessen bleiben. Er hat sich selbst ein Denkmal gesetzt, wie es die verschiedenen Trauerredner zum Ausdruck brachten.

Altlandrat Hansjörg Christmann, als enger Vertrauter und Weggefährte aus der CSU, erinnerte an politische Entscheidungen, die einst im Hinterzimmer der „Forelle“ in Günding getroffen wurden. Zu den Trauergästen zählten neben den Familienangehörigen mit Ehefrau Luise, den Kindern und Enkelkindern ehemalige und amtierende Gemeinderäte, frühere Mitarbeiter aus dem Rathaus sowie zahlreiche Weggefährten aus Politik und Wirtschaft.

Das letzte Wort hatte Sohn Hubert Huber junior, der im Sinne seines Vaters die Trauerfeier „als seine letzte Weihnachtsfeier“ sehen wollte. „Dass der liebe Gott viel Freude mit ihm haben wird“, darüber ist er sich im Klaren.

Nach der Feier formierte sich der Trauerzug mit dem Sarg zur Aussegnungshalle, eine Möglichkeit, von Hubert Huber noch persönlich Abschied zu nehmen.

ink

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