Gada war die größte Aufgabe von Simon Landmann.
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Gada war die größte Aufgabe von Simon Landmann.

18 Jahre im Amt

Simon Landmann hört als Bürgermeister auf: Sein Abschiedsinterview

Nach 18 Jahren im Amt hört Simon Landmann als Bürgermeister auf. In einem Abschiedsinterview hat er über die letzten drei Legislaturperioden gesprochen. 

  • Simon Landmann hört als Bürgermeister auf.
  • Er war 18 Jahre im Amt.
  • In einem Abschiedsinterview hat er über die letzten drei Legislaturperioden gesprochen. 

Bergkirchen – Am 30. April endet die 18-jährige Amtszeit von Bürgermeister Simon Landmann (CSU). Seine letzte Sitzung leitet er am kommenden Dienstag, 28. April, mit der Verabschiedung der ausscheidenden Gemeinderäte. Sein Favorit Robert Axtner (ebenfalls CSU) übernimmt zum 1. Mai die Amtsgeschäfte in Bergkirchen, einer Kommune mit rund 8000 Einwohnern. Wir haben Simon Landmann zum Abschied einige Fragen gestellt.

Herr Landmann, was werden Sie am meisten vermissen?

Das sind vor allem die Menschen und die Mitarbeiter. Ich bin immer gerne ins Rathaus gekommen, das war eine tolle Zeit und immer ein schönes Arbeiten. Zunächst werden mir die ersten Wochen sicher wie Urlaub vorkommen. Allerdings freue ich mich auf den Ruhestand, denn man ist im Rentenalter nicht mehr so belastbar wie mit 40 oder 50 Jahren.

Was war die größte Herausforderung in Ihrer Amtszeit?

Das war mit Sicherheit zwei Jahre lang das Gada-Gewerbegebiet mit den stundenlangen Sitzungen im Rathaus, die oft bis Mitternacht dauerten. Mit Rechtsanwälten und Notaren waren 400 Fälle zu behandeln. Aber heute haben wir dort 3500 Arbeitsplätze und mehr als 100 Ausbildungsplätze. Was kaum bekannt ist, dass zum Beispiel allein die Großbäckerei Glockenbrot etliche Mechatroniker ausbildet. Ein positives Echo von den Bürgern höre ich immer wieder wegen der in Gada geschaffenen Einkaufsmöglichkeiten. Das trifft ebenso für Günding zu. Ich freue mich über alle in Angriff genommenen Projekte, die funktionieren.

Was geben Sie Ihrem Nachfolger Robert Axtner mit auf den Weg?

Ich spreche keine Empfehlungen aus. Jeder entwickelt seinen eigenen Stil. Ich wünsche ihm viel Erfolg und bin sehr optimistisch.


Von der neuen Mannschaft wünscht er sich: „Die Kinder nicht zu vergessen, auch nicht die Senioren und Vereine; die Firmen und den Mittelstand im Auge zu behalten, genauso wie die Natur mit den angelaufenen Projekten.“

ink

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