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Neuer und alter Vorstand (von links): Vitalis Glas, Vorsitzender Helmut Umkehrer, Robert Axtner (dritter Bürgermeister), Katrin Wernthaler, Josef Reischl, Jürgen Salaj, Franz Blatt, Bürgermeister Simon Landmann.  

Mitgliederversammlung bestätigt  Vorstand

Der TSV Bergkirchen bleibt in den bewährten Händen

Der Vorstand des TSV Bergkirchen ist bei den Neuwahlen auf der Mitgliederversammlung wiedergewählt worden. Thema war auch: der Abriss der Maisachhalle.

Bergkirchen – Die Mitglieder des TSV Bergkirchen haben ihren Vorstand bei den Neuwahlen anlässlich der Jahresversammlung in der Maisachhalle für die nächsten beiden Jahre im Amt bestätigt. Helmut Umkehrer heißt der alte und neue Vorsitzende, Franz Blatt ist sein Stellvertreter, und Josef Reischl fungiert weiterhin als Schatzmeister.  

Im Beirat arbeiten mit: Angelika Scherer, Katrin Wernthaler, Vitalis Glas, Florian Brummer, Jürgen Salaj und Wolfgang Melzer. Es gibt viel zu tun, denn der Abriss der Maisachhalle, die aus den 1960er Jahren stammt und nicht mehr den Anforderungen entspricht, sowie die Errichtung eines neuen Gebäudes für den erweiterten Sportbetrieb stehen an.

Noch aber ist der Bebauungsplan vom Landratsamt Dachau nicht genehmigt worden, so dass der Vorstand wegen der Bezuschussung auch noch nicht beim BLSV vorstellig werden konnte. Architekt Michael Hampf kennt das akribische Prüfverfahren der Behörde, das sich durch die dort bestehende Arbeitsüberlassung infolge Unterbesetzung der Abteilungen länger hinzöge. Eingereicht wurde der Plan im März, mit Beanstandungen sei nicht zu rechnen.

Von Seiten der Gemeinde wurden die Voraussetzungen geschaffen, indem die veränderte Straßenführung an der Maisachhalle erfolgt ist. Gerechnet wird mit dem Abriss der Maisachhalle im Frühjahr, die Bauzeit ist mit einem Jahr angesetzt. Jede Verzögerung bedeutet eine Kostensteigerung. Da die vorgesehenen Mittel schon aus heutiger Sicht nicht ausreichen, sollen erneut Verhandlungen mit der Gemeinde aufgenommen werden. Bürgermeister Simon Landmann sicherte zu: „Wir lassen Euch nicht im Regen stehen.“

Da Landmanns Amtszeit aber im Frühjahr endet, ist dritter Bürgermeister Robert Axtner als potenzieller Nachfolger Landmanns bereits in die Verhandlungen involviert. Das letzte Wort hat der Gemeinderat.

Franz Blatt informierte über die Details: Für die neue, breitere, längere und höhere Halle sind 2,1 Millionen Euro eingeplant. Zur Finanzierung dienen ein Darlehen von 250 000 Euro, Eigenleistungen in Höhe von 310 000 Euro und ein BLSV-Zuschuss von 20 Prozent. Die Gemeinde sicherte 1,1 Millionen zu.

Neben der finanziellen Seite spielt die Auslagerung der Abteilungen eine wichtige Rolle, damit der Sportbetrieb weiterläuft. Erschwerend kommt hinzu, dass sich aufgrund des immensen Wasserschadens die Sanierung der Schulturnhalle länger als gedacht hinzieht. Es wird laut Landmann „Frühjahr werden“. Wie großzügig die Gemeinde ohnehin schon unterstützt, weiß der Sportverein sehr zu schätzen, ob es sich aktuell um die neue Ballfanganlage auf dem Sportplatz handelt oder um die Übernahme der Hallenbetriebskosten. 

INGRID KOCH

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