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Im Sitzungssaal in Warteposition: Luisa Cuorvo, Stephanie Oikonomakos, Luisa Beittel, Julian Beittel, Michael Müller, Lukas Drexler (von rechts). 

Bergkirchner Jugendrat besucht Gemeinderat

Lob vom Bürgermeister kassiert

Seit einem Jahr gibt es in Bergkirchen den Jugendrat. Jetzt durften die 15- bis 19-jährigen Mitglieder zum ersten Mal an einer Gemeinderatssitzung teilnehmen, um dabei über ihre Aktivitäten des vergangenen Jahres zu berichten und neue Pläne und Wünsche vorzutragen.

Bergkirchen – Luisa Beitel als Vorsitzende, Lukas Drexler als ihr Stellvertreter, Kassierin Luisa Cuorvo sowie die Protokollführer Julian Beittel und Michael Müller wurden begleitet von Gemeindejugendpflegerin Stephanie Oikonomakos – von den Jugendlichen kurz Steffi genannt– mit der sie in engem Kontakt stehen und die ihre Veranstaltungen mitträgt und begleitet.

Als Etat stellt die Gemeinde dem Jugendrat 2000 Euro im Jahr zur Verfügung, um Projekte durchzuführen. Dagmar Wagner und Markus Schuster sind dabei die Ansprechpartner im Gemeinderat, während sich die Jugendpflegerin monatlich mit Bürgermeister Simon Landmann austauscht. Landmann lobte das Engagement des aktiven achtköpfigen Jugendrats, unter anderem weil sich das Gremium wieder für die U18-Wahl stark machte, zunächst bei der Landtagswahl 2018 und nun bei den anstehenden Europawahlen. Die Jugendlichen gehen dabei in die Schulen und leisten laut Landmann so einen Beitrag für Demokratie und Gesellschaft.

Erstmals, so berichtete der Jugendrat den Gemeinderäten, soll eine Ramadama-Aktion an den Badeseen stattfinden, zu denen weitere Jugendliche eingeladen werden. „Damit die Kinder ihre Freizeit in der Gemeinde verbringen“, brachte Landmann erneut das in Planung befindliche Jugendzentrum ins Gespräch. Hierzu erklärte die Jugendpflegerin, dass die Entscheidung bezüglich der Bezuschussung durch den Kreisjugendring bald fallen werde, „nachdem wir noch einmal kräftig nachgehakt haben“.

Wie berichtet, ist Oikonomakos seit 1. Januar qualifizierte Jugendpflegerin und arbeitet derzeit auf 28-Stunden-Basis. Zum 1. Mai oder 1. Juni erwartet sie eine neue Kollegin, denn der Aufgabenbereich ist umfangreich – von der Beratung bis zur Schaffung von Freizeitaktivitäten in Kooperation mit der Schule und Vereinen. Um Konzepte auszuarbeiten, erfolgt laut Oikonomakos ständiger Austausch mit anderen Jugendpflegern.

Im Gemeinderat berichtete sie zuletzt außerdem über die aktuelle Situation in den bestehenden drei Jugendräumen der Gemeinde: In Eschenried sei alles in bester Ordnung. In Lauterbach dagegen musste ein Schloss ausgewechselt werden – „wegen eigenmächtiger Handlung eines Jugendlichen“, während in Günding der Raum wegen Schimmelbildung an den Wänden habe geschlossen werden müssen.
INGRID KOCH

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