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Blick in die Schulmensa vor der Ehrung mit Bürgermeister Simon Landmann, Andreas Wagner (links) und Thomas Schell (rechts). 

Jahresabschluss

Landmann bedankt sich für die Zusammenarbeit

Bürgermeister Simon Landmann hat bei der Jahresabschlussfeier der  Gemeinde Bergkirchen die Gelegenheit genutzt, und sich bei allen bedankt, die ihn unterstützt haben. Der Gemeindechef verabschiedet sich nach 18 Amtsjahren.

VON INGRID KOCH

Bergkirchen – Heuer war alles anders – Premiere und Abschiedsstimmung zugleich: Zum ersten Mal hatte die Gemeinde Bergkirchen zum Jahresabschluss nicht in ein Gasthaus, sondern in die im Herbst fertiggestellte Schulmensa eingeladen, die an festlich gedeckten Tischen Platz für 160 Gäste bot.

Damit ergab sich die Möglichkeit, dass alle Mitarbeiter der Kommune, die Gemeinderäte mit Begleitung und die zahlreichen Ehrengäste zusammen feiern konnten. Pfarrer Albert Hack vom Pfarramt Bergkirchen sowie Birgit Schorsten-Last und Gerhard Last, Pfarrer der Dachauer Friedenskirche, waren als Kirchenvertreter zu Gast.

Gelobt wurde Mensabetreiber Vincenzo Lamamma mit seinem Team für die Köstlichkeiten aus der italienischen Küche. Während des Schulbetriebs gibt Lamamma täglich 340 frisch gekochte, schmackhafte, gesunde Speisen für Schüler und die Kinder in den Betreuungseinrichtungen aus. Mit dem Pächter die richtige Wahl getroffen zu haben, darauf ist Bürgermeister Simon Landmann, wie er wieder betonte, sehr froh.

Landmann nutzte die Gelegenheit, bei diesem Anlass nun zum letzten Mal in seiner 18-jährigen Amtszeit zwei silberne Bürgermedaillen für „den selbstlosen ehrenamtlichen Einsatz“ an Andreas Wagner und Thomas Schell zu verleihen (wir haben berichtet) und sich bei allen Mitarbeitern bedanken, aber auch bei den Gemeinderäten „für die konstruktive Zusammenarbeit“, ein Grund dafür, dass die Gemeinde so gut dastehe.

In seinem Jahresrückblick informierte Landmann ferner darüber, welche Vorhaben 2019, darunter die Mensa mit einer Investitionssumme von 3,5 Millionen Euro, umgesetzt worden sind, und über die anstehenden großen Baumaßnahmen, wie Neubau der Maisachhalle, Erweiterung des Kinderhauses an der Maisach, Hochwasserschutz in Günding oder der immer wieder verzögerte Einbau eines Fahrstuhls im Rathaus.

Sein Dank galt ferner der stellvertretenden Bürgermeisterin Edith Daschner, die immer zur Stelle gewesen sei, ob bei Behördengängen oder als Urlaubsvertretung. Sie tritt nach 18 Jahren ebenfalls nicht mehr bei der Kommunalwahl im März an. Auch Robert Axtner als dritter Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat habe ihm viele Termine abgenommen. Allen Anwesenden dankte er für das ihm „entgegengebrachte Vertrauen“ in den vergangenen erfolgreichen Jahren.

Der Aufgabenbereich eines Bürgermeisters sei im Laufe der Zeit immer umfangreicher und kräftefordernder geworden, aber „nun freue ich mich auf den Ruhestand.“

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