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Thomas Schuster wurde im Einsatz verletzt.

Von Autofahrer angefahren und beleidigt

Feuerwehrmann wird attackiert und sagt: „Hinschmeißen? Nie!“

Der Feuerwehrmann Thomas Schuster wurde von einem Autofahrer in Feldgeding angefahren und attackiert. Jetzt spricht er über Gewalt an Einsatzkräften und was sich durch den Vorfall für ihn ändert.

Feldgeding – Am Samstagnachmittag wurde der Feuerwehrmann Thomas Schuster in Feldgeding (Ortsteil von Bergkirchen) von einem Autofahrer angefahren, als er gerade den Verkehr regelte. Wir haben mit dem 39-Jährigen gesprochen und ihn gefragt, wie es ihm jetzt geht, was er über Gewalt gegenüber Feuerwehrleuten denkt und ob er nun Angst bei Einsätzen hat.

Der Feldgedinger erlitt Prellungen an Daumen und Wirbelsäule sowie Zerrungen am Unter- und Oberarm: „Als mich der VW-Fahrer erwischt hat, hat es meinen rechten Arm nach hinten gerissen, danach stand ich erst mal unter Schock. Der VW-Fahrer hat mich, nachdem er ausgestiegen ist, auch wüst beschimpft und geschubst. Ich habe dann noch auf die Polizei gewartet und bin schließlich von einem Kollegen ins Krankenhaus gebracht worden.“

Beschimpfungen nehmen zu

Hier hat sich die Attacke ereignet.

Auch Tage nach dem Unfall muss Schuster noch Schmerztabletten nehmen. Die Frage, ob Gewalt gegen Feuerwehrleute häufiger vorkommt, verneint er. „So massiv, wie es am Samstag war, habe ich es noch nie mitbekommen. Vor allem, wenn die Polizei vor Ort ist, haben die Leute in der Regel mehr Respekt, und es kommt nicht zu Handgreiflichkeiten.“ Allerdings seien Beschimpfungen nicht selten und nähmen zu, besonders, wenn es um die Regelung des Verkehrs geht. Er habe grundsätzlich den Eindruck, dass ehrenamtliche Tätigkeiten immer mehr mit Füßen getreten werden, und das, obwohl sie so wichtig seien.

Mehr Angst bei Einsätzen hat Thomas Schuster nach dem Vorfall nicht. Aber er gehe nun mit mehr Respekt und Vorsicht an die Einsätze heran. „Hinschmeißen würde ich den Dienst bei der Feuerwehr wegen so was nie. Da wäre ich bei diesem Ehrenamt auch fehl am Platz. Als Feuerwehrler braucht man ein dickes Fell.“

Lisa Specht

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