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Einige Feldgedinger Bewerber für den Gemeinderat mit Bürgermeister-Kandidat Robert Axtner (rechts). 

Kommunalwahl

Die Interessen Feldgedings vertreten

Freie Wählergemeinschaft Feldgeding hat ihre Gemeinderatskandidaten aufgestellt. Was die Bürgermeisterwahl 2020 betrifft, gab es auf der Versammlung eine klare Aussage.

VON SIMONE WESTER

Feldgeding – Kurz und schmerzlos verlief die Aufstellungsversammlung der Freien Wählergemeinschaft Feldgeding im Gasthof Ambrosia, zu der nur wenige Interessierte gekommen waren. Dabei sprachen die Kandidaten wichtige Themen wie die Verkehrslage in Feldgeding an.

Bürgermeisterkandidat Robert Axtner war ebenfalls gekommen, um sich in Feldgeding vorzustellen. Um es vorwegzunehmen: Auch von der Freien Wählergemeinschaft Feldgeding bekam Axtner die volle Unterstützung zur Kandidatur. Einen eigenen Kandidaten stellen die FW somit nicht.

Die beiden aktuellen Feldgedinger Gemeinderäte Markus Schuster und Cornelia Doll, die sich in ihrer dritten Legislaturperiode befinden, kandidieren erneut. Schuster eröffnete die Vorstellungsrunde aller Kandidaten und betonte, dass es ihm „wahnsinnig Spaß mache“, obwohl die Arbeit manchmal auch frustrierend sei. Es gebe aber so viel wichtige Themen, um weiterzumachen, wie etwa die Verkehrssituation oder die Ortsmitte.

Auch die Unterstützung für Robert Axtner nannte der 39-jährige Bankkaufmann als Grund für seine erneute Kandidatur. Darin bekam er Unterstützung von Fraktionskollegin Cornelia Doll. Die 57-jährige Landwirtin, deren Tochter Sophie (27) ebenfalls für einen Sitz im Gemeinderat kandidiert, findet es zudem wichtig, dass Feldgeding im Gemeinderat vertreten ist.

Auf Platz fünf (bei Schuster und Doll wurden die Plätze gedoppelt), steht Michael Schäffler. Der 51-jährige Bankkaufmann will mehr Radwege sowie die Straße von Eschenried nach München baulich verbessern und sich für Baugebiete einsetzen. Platz sechs belegt Tobias Westenrieder, der wie Dominik Thuro (17), Michael Past (15), Christian Schuster (9), Andreas Gasteiger (18), Georg Brummer (14) und Sabine Stefan (Platz 20) bei der Aufstellungsversammlung nicht persönlich anwesend sein konnte. Elektromeister Andreas Schuster wurde auf den siebten Listenplatz gewählt. Dem 45-jährigen ist es ebenfalls sehr wichtig, dass Feldgeding als Ortsteil im Gemeinderat vertreten ist.

Auf Platz acht steht Projektleiter Florian Brummer. Der 32-jährige wohnt selbst „direkt an der Hauptstraße“ und würde sich deshalb im Gemeinderat dem Thema Verkehr besonders widmen. Platz 10 nimmt Jürgen Salaj ein, der für die Arbeitssicherheit einer großen Supermarktkette verantwortlich zeigt. Ihm folgt auf Platz 11 Jara Westenrieder, eine „Zuagroaste“ aus der Slowakei, wie sie sich selbst augenzwinkernd vorstellte. Der 37-jährigen Online-Marketing-Managerin liegen besonders die Themen Kinder- und Jugendarbeit am Herzen.

Dahinter auf Platz 12 landete Elisabeth Glonnegger. Die 53-jährige arbeitet als Schreinerin in einer Behinderteneinrichtung und will ebenfalls die Anliegen Feldgedings, besonders im Bereich Verkehr, vertreten. Engagieren will sich auch Michael Ahammer, den die Feldgedinger als Feuerwehrkommandant kennen. Er landete auf dem 13. Platz.

Daniel Müller, Listenplatz 19, arbeitet seit 21 Jahren beim Bauhof der Gemeinde Bergkirchen. Anders als Verwaltungsangestellte, die nicht als Gemeinderat kandidieren dürfen, gilt das für Bauhofmitarbeiter nicht.

Gemeinderat Markus Schuster freute sich nach der erfolgreichen Aufstellungsversammlung über die „guade Mischung“ und betonte, dass die Kandidaten der Freien Wählergemeinschaft auch „relativ jung“ seien. Freuen würde sich die Wählergemeinschaft aber über mehr Frauen, die sich politisch für Feldgeding engagieren wollen (weitere Beiträge zur Kommunalwahl 2020 im Landkreis Dachau finden sie hier).

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