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Eine Firmung wie im Jahr 2019 (Bild) wird es in Bergkirchen heuer nicht geben. Weder wird Weihbischof Bernhard Haßlberger dabei sein, noch dürfen die Kinder in einer größeren Gruppe gemeinsam gefirmt werden.

Weihbischof Haßlberger gibt grünes Licht 

Im Pfarrverband Bergkirchen-Schwabhausen gibt es heuer „Firmungen in Eigenregie“

Die Corona-Pandemie verlangt auch dem Pastoralteam im Pfarrverband Bergkirchen-Schwabhausen organisatorisch einiges ab. „Wir probieren einiges aus, so wie bei der Heiligen Erstkommunion mit acht Kindern“ am Freitag, 17. Juli, um 15 Uhr in Bergkirchen, sagt Pfarrer Albert Hack. Auch für die diesjährige Firmung scheit sich nun eine Lösung anzudeuten.

„Nun kommt tatsächlich Bewegung in das Thema Firmung“, schreibt Albert Hack außerdem im Kirchenzettel „Blickfang“, denn „aufgrund eines Briefes von Weihbischof Bernhard Haßlberger wissen wir nun, wie es weitergehen kann“. Die derzeitige Corona-Pandemie habe leider dazu geführt, dass fast sämtliche Firmungen der Erzdiözese München und Freising im Jahr 2020 nicht wie geplant begangen werden konnten. Auch die nach den Sommerferien terminierten Firmungen könnten nicht wie gewohnt gefeiert werden.

„Damit unseren jungen Firmbewerberinnen und Firmbewerbern aber zeitnah eine Perspektive geboten werden kann und alle Firmungen dieses Jahres in ordentlicher und würdiger Weise gespendet werden können, wird unser Erzbischof den leitenden Pfarrern und Dekanen die Firmvollmacht für die entsprechende Pfarrei und das Dekanat für dieses Jahr übertragen,“ so der Weihbischof. Das heißt für den Pfarrverband Bergkirchen-Schwabhausen: „Wir werden die Firmungen in Eigenregie durchführen, und Pfarrer Hack wird das Sakrament der Firmung spenden.“

Nach Rücksprache mit den Firmtutorinnen gibt es nun folgenden Plan: Firmgottesdienste werden an zwei Tagen im Herbst, jeweils am Freitag, 25. September, in Bergkirchen und am 2. Oktober in Schwabhausen gefeiert. Der Grund für die Feier am Freitag ist, weil samstags bis zum Ende des Jahres durchgehend Trauungen und Taufen stattfinden und am Sonntag die Kirchen nicht so zur Verfügung stehen.

Demzufolge finden entsprechend einer Vorgabe des Ordinariats Wortgottesfeiern statt, also ohne Kommunion, im Freien, an denen mehr Gäste teilnehmen können, aktuell 200. In den Kirchen gilt nach wie vor die Abstandsregel, „sodass wir bei den Firmungen in den Kirchen wohl nur die Firmlinge und die Firmpaten aufnehmen könnten, vielleicht noch die Eltern. Dies prüfen wir gerade,“ teilt Hack mit.

Bei Gottesdiensten im Freien dürften alle Gäste, die kommen wollen, gut unterkommen. In Bergkirchen ist das der Vorplatz des Pfarrheims, in Schwabhausen der Pfarrgarten. Bei Regen wird in die Kirchen ausgewichen, mit sehr begrenzter Gästezahl. Eine Alternative wäre in Dachau die Kirche Hl. Kreuz mit deutlich mehr Platz. Falls die Abstandsregeln bis dahin weiter gelten, wird es an den jeweiligen Tagen zwei Firmtermine geben, jeweils um 10 Uhr und 14 Uhr. Sollten die Abstandsregeln bis dahin aufgehoben sein, wird es nur ein Firmtermin sein und zwar in der Kirche um 10 Uhr. Die Proben wären dann jeweils mittwochs davor um 18 Uhr. Noch ist eben nicht alles klar und entschieden. Ingrid Koch

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