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Feierstunde im Lehrerkollegium für Inge Rainer (Mitte): Bürgermeister Simon Landmann (rechts davon) und Andrea Wiesner (links) überreichten ihr Geschenke. Rainer war seit 1987 an der Schule .

Nach rund 30 Jahren an der Bergkirchner Schule

Inge Rainer verabschiedet sich heimlich

Inge Rainer ist nach 34 Jahren als Lehrerin verabschiedet worden, rund 30 Jahre davon war sie in Bergkirchen. Über sich selbst sagt sie, dass sie eine strenge Lehrerin war.

Bergkirchen – Die hochgeschätzte Lehrerin, die mit ihrer Familie in Lauterbach wohnt, wollte kein großes Aufheben um ihre Person machen und verzichtete deshalb auf eine offizielle Verabschiedungsfeier von der Schulfamilie in der Aula. Stattdessen gab es eine gelungene Überraschung.

So haben sich Lehrer und Schüler von Inge Rainer verabschiedet

Lehrer und Schüler hatten sich einen Flashmob ausgedacht. Während Schulleiterin Andrea Wiesner ihre Kollegin im Obergeschoss in ein Gespräch verwickelte, formierten sich die Schüler auf dem Pausenhof, um bei lauter Musik ausgelassen zu tanzen, und übermittelten ihre Abschiedsgrüße mit einem Schild: „Danke, Frau Rainer“ stand darauf. 

Ihre Lehrerkollegen haben ihren persönlichen Dank im Lehrerzimmer bei einer Feierstunde in Worten und Gesang ausgedrückt, frei nach Freddy Quinn: „So schön, schön war die Zeit“. 

Schulleiterin Andrea Wiesner formulierte es so: „Liebe Inge, als Du hier 1987 an der Schule begonnen hast, waren einige unserer Kollegen noch nicht einmal auf der Welt.“ Neben den fachlichen Qualifikationen werde besonders ihr großer Schatz an Lebenserfahrung, an der Schule fehlen. „Du warst immer routiniert, gelassen und hattest stets einen terminlichen Überblick“.

Dazu gehörte unter anderem die Koordinierung von sportlichen Aktivitäten, wie Radfahrprüfung und Schwimmbadbesuche. Auch Bürgermeister Simon Landmann bedankte sich bei Inge Rainer mit einem Geschenk im Namen der Gemeinde, für ihre außergewöhnlich lange Zeit an der Schule, in der sie sich große Anerkennung erworben habe.

Wie sieht sich Inge Rainer im Rückblick als Lehrerin?

Im Ruhestand wird es Inge Rainer aber nicht langweilig werden, denn sie freut sich auf mehr Zeit für ihre Enkelkinder. Wenn sie auf ihre Zeit an der Bergkirchner Schule zurückschaut, hält sie sich für eine strenge Lehrerin. Doch ihr Bestreben sei es gewesen, „die Kinder spüren zu lassen, dass sie gemocht werden“.

Von Ingrid Koch

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