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Der neue Vorstand: Jürgen Salaj, Angelika Scherer, Josef Reischl, Franz Blatt, Vitalis Glas, Katrin Wernthaler, Florian Brummer und Helmut Umkehrer (von links). 

TSV Bergkirchen

Ein Verein steht vor einer Mammutaufgabe

Helmut Umkehrer ist als Vorsitzender des TSV Bergkirchen bestätigt worden. Auf den wiedergewählten Vereinschef und seine Mannschaft kommt eine Mammutaufgabe zu.

Bergkirchen – Der TSV Bergkirchen hat auf seiner Jahresversammlung in der Maisachhalle seinen Vorstand einstimmig wiedergewählt. Zwei Ämter sind neu besetzt worden: Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Peter Seiler kandidierte nicht mehr, wird aber im Bauausschuss weiter mitarbeiten. Die langjährige Leiterin der Gymnastikabteilung, Renate Kugler, hat nach 17 Jahren ihr Amt abgegeben. Im Beirat ist nun stattdessen die neue Abteilungsleiterin Katrin Wernthaler vertreten.

An der Spitze des Vereins steht der alte und neue Vorsitzende Helmut Umkehrer. Neu gewählt wurde als sein Stellvertreter Franz Blatt, der sich bisher schon in verschiedenen Ämtern große Verdienste um den Verein erworben hat. Als bewährter Schatzmeister bleibt Josef Reischl im Amt. Angelika Scherer ist weiterhin als Jugendleiterin tätig. Im Beirat arbeiten mit: Vitalis Glas, Florian Brummer, Wolfgang Melzer, Jürgen Salaj und Katrin Wernthaler.

Auf den Vorstand kommt in den nächsten Jahren eine „Mammutaufgabe“ zu, wie Bürgermeister Simon Landmann sagte: Die Maisachhalle wird abgerissen und durch eine moderne Sporthalle ersetzt, die auch den energetischen Ansprüchen gerecht wird. Helmut Umkehrer erläuterte die aufwendigen Bemühungen, die mit der Planung und Grundstücksfrage verbunden sind. Der Bergkirchner Architekt Michael Hampf ist der mit der Ausführung beauftragt worden. Bis alle baulichen Details und die Bezuschussung geklärt sind, dürfte noch einige Zeit vergehen. Umkehrer: „Wir sind in der Planung. Ob wir nächstes Jahr anfangen, steht noch nicht fest, spätestens aber 2019 ist Baubeginn.“

Mit 930 Mitgliedern, darunter 262 Jugendliche, ist die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. Umkehrer wünscht sich für die Jugendarbeit zusätzliche Betreuer und Helfer, beispielsweise Eltern, selbst wenn sie nur gelegentlich einspringen.

Im Fußballbereich arbeitet der TSV Bergkirchen gut mit dem SV Günding zusammen, und beim Handball bewährt sich die Zusammenarbeit mit Schwabhausen. Neben Fußball und Handball werden Tischtennis und Tennis gespielt, es gibt eine kleine Skiabteilung und die große Gymnastikabteilung mit einem breit gefächerten Angebot für alle Altersgruppen einschließlich Mutter-und-Kind-Turnen. Hinzu kommt die Sportlerbühne mit regelmäßigen Aufführungen (nächste Premiere am 7. Oktober um 20 Uhr).

Die großzügigen Sportanlagen befinden sich in ausgezeichnetem Zustand. Auch dafür sparte Landmann nicht mit Lob, und er hob die Vielfalt an Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten hervor sowie den unschätzbaren Wert der Jugendarbeit. Gelegentlich träfen „Bettelbriefe“ im Rathaus ein, die auf Gehör stießen. „Ihr könnt voll mit uns rechnen“, so sein Versprechen, nicht nur in Hinblick auf die anstehenden Baumaßnahmen.

Schatzmeister Josef Reischl erstattete Bericht über den Vermögensstand, wozu das Vereins- und Tennisheim gehören, sowie die Ein- und Ausgaben für den Personalbereich und den Sportbetrieb. „Die Finanzlage ist nicht angespannt, es sieht gut aus. Dem stimmte Kassenprüfer Vitalis Glas zu: „Der Verein ist auf einem guten Weg.“ ink

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