Ein Parkplatz mit Elektroladesäulen.
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Soll erweitert werden: der Mitfahrerplatz in Gada mit den Ladesäulen.

144 Stellplätze und ein Ort der Ruhe

Mitfahrerparkplatz im Gada-Gebiet wird erweitert und zum Teil neu gestaltet

In Gada wird der P+M-Mitfahrerplatz um 144 Stellplätze erweitert. Außerdem werden Bäume gepflanzt. Die Erweiterung soll schon bald beginnen.

Bergkirchen – Der P+M-Mitfahrerplatz in Gada wird um 144 Stellplätze erweitert, und es werden Bäume gepflanzt. In nichtöffentlicher Sitzung hat der Gemeinderat zugestimmt, dass aufgrund des gefassten Grundsatzbeschlusses im Einvernehmen mit dem Straßenbauamt Freising mit der Erweiterung des Mitfahrerparkplatzes begonnen werden soll. Die Planungen laufen, wie Jens Gries berichtet, der zuständig ist für Tiefbau im Bergkirchner Rathaus.

„Wenn es gut läuft, können die Ausschreibungen im Herbst beginnen“, meint er. Noch stehen Vorgespräche mit Anliegern an, berücksichtigt werden müssen diverse Gegebenheiten auf dem Gelände. Auf den Baubeginn könne man sich noch nicht festlegen, erklärt Jens Gries. Die Kostenberechnung beläuft sich derzeit auf 675 000 Euro, allein für den Tiefbau. Hinzu kommen rund 100 000 Euro für Begrünung und die aufwendige Zaunanlage zur Abgrenzung, auch im Hinblick auf die Böschung am Gada-See.

Für die Gemeinde sei der Ausbau „kostenneutral“, sagt Geschäftsstellenleiter Siegfried Ketterl, dafür aber sehr arbeitsintensiv. Das bedeutet, dass der Freistaat die Kosten übernimmt. Planung, Ausschreibung und Durchführung sind aber Sache der Kommune.

Geplant ist ferner ein Ort der Ruhe auf dem Platz. Laut Pfarrer Albert Hack soll dort in Absprache mit der Gemeinde zur gegebenen Zeit eine Christus-Statue, gestaltet von dem im Frühjahr verstorbenen Künstler Bernd Schmid-Pfeil, aufgestellt werden.

Eingeweiht wurde der ursprüngliche Pendlerparkplatz nach einer Bauzeit von nur drei Jahren im Dezember 2012 in Anwesenheit des seinerzeitigen Staatssekretärs im Verkehrsministerium Andreas Scheuer. Im August 2019 wurden die Ultraschnell-Ladesäulen eingeweiht, um die Elektromobilität attraktiver zu machen.

Ingrid Koch

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