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„Bleib doch zum Frühstück“: Helena Schneider als Louise, eine rotzfreche hochschwangere junge Frau, und Patrick Brenner als Spießbürger George.

Neun Premieren stehen an

Neue Spielzeit im Hoftheater Bergkirchen

Einige beliebte Stücke werden im September im Hoftheater Bergkirchen gespielt. Ab Oktober folgen dann nicht weniger als neun Premieren. Darunter das meistgespielte Theaterstück der Welt.

Bergkirchen – Eine spannende Theatersaison kündigt sich an. Die neue Spielzeit 2018/ 19 beginnt beim Hoftheater Bergkirchen am Freitag, 21. September, mit der Wiederaufnahme beliebter Stücke: Bei „Bleib doch zum Frühstück“ (21. und 29. September) handelt sich um eine amüsante, freche Geschichte über die Liebe und die Gegensätze eines jungen Paares. Der Erfolg des Jugendklassikers „Tschick“ (22. September) übertrifft alle Erwartungen, und die klassische Komödie „Dame Kobold“ (28. September) erzählt unterhaltsam von Lebenslust und Zwängen.

Karten und Abos können auch in den Theaterferien bestellt werden unter: Telefon 0 81 31/32 64 00 oder mail@hoftheater-bergkirchen.de.

Am Dienstag, 4. September, und Donnerstag, 6. September, von 14 bis 18 Uhr ist das Theaterbüro geöffnet, und ab 10. September wieder zu den üblichen Zeiten. Die erste Premiere der neuen Spielzeit 2018/19 feiert das Hoftheater Bergkirchen am Freitag, 5. Oktober, mit der französischen Komödie „Ein Herz aus Schokolade“ und eröffnet damit den Poetischen Herbst im Landkreis Dachau. Die Premiere ist bereits ausverkauft, aber am Samstag, 6. Okober, findet bereits die nächste Aufführung statt.

Das Stück spielt in der Chocolaterie einer französischen Kleinstadt. Überall duftet es nach Schokolade, doch das Geschäft wirkt auf den Besucher wie sein Besitzer Monsieur Ledoux – etwas angestaubt. Dass ihn seine Frau verlassen hat, macht ihn bitter, und plötzlich schmecken auch seine Pralinen so, denn sein Geschmackssinn verlässt ihn zusehends. Da hilft nur der geheime Plan seines Angestellten Pascal und seines Freundes Dr. Margaux. Aufgrund einer Kontaktanzeige stürmt eine Dame nach der anderen den Laden. Damit nehmen die Verwicklungen ihren Lauf. Alle Damenrollen werden von Christina Schäfer gespielt. In der Inszenierung von Herbert Müller und im Bühnenbild von Ulrike Beckers sind Ansgar Wilk, Jürgen Füser und Jonathan Kramer ihre männlichen Partner.

Acht weitere Premieren stehen in der kommenden Spielzeit auf dem Programm des Hoftheaters Bergkirchen. Am 25. Oktober begeben sich Janet Bens und Herbert Müller als Claire Waldoff und Kurt Tucholsky unter dem Motto „Nach meene Beene is ja janz Berlin verrückt“ auf eine musikalisch-literarische Reise in das Berlin der 1920er Jahre. Im November wird „Die Geschichte der Odyssee“ von Homer in einer neuen Fassung und unter der Regie von Ansgar Wilk Premiere feiern. Kurz vor Weihnachten wird es dann spannend mit Agatha Christies Krimi „Die Mausefalle“, dem meistgespielten Theaterstück der Welt. Dieses wird bis zum Fasching gespielt. Im neuen Jahr folgen „Nathan der Weise“ von Lessing, eine kleine Revue mit dem Titel „In der Milchbar ist was los“, „Damensolo“, ein Abend mit zwei Solostücken, gefolgt von der Komödie „Mögliche Begegnung“, in der sich Bach und Händel ein Stelldichein geben und sich die beiden Genies auf unterhaltsame Weise fetzen.

Für den Musikalischen Theatersommer Bergkirchen wird Hauskomponist Max I. Milian aus der frechen antiken Komödie „Lysistrate oder die Frauen an der Macht“ ein Musical komponieren.

Ingrid Koch

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