Ein großer Tag in Bergkirchen: Bei der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses spendet Pfarrer Albert Hack den Segen
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Ein großer Tag in Bergkirchen: Bei der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses spendet Pfarrer Albert Hack den Segen im Beisein von Bürgermeister Robert Axtner (Mitte), Mitgliedern der Bergkirchner Wehr (rechts) sowie den Abordnungen der sieben anderen Gemeindefeuerwehren.

Allein die Zacherls brachten sich mit 250 Stunden ehrenamtlich für den Neubau ein

Segen für Bergkirchner Feuerwehrhaus

Bergkirchen – Ein großer und wichtiger Tag für die Freiwillige Feuerwehr Bergkirchen: Das seit geraumer Zeit fertiggestellte schmucke und zweckmäßige Feuerwehrhaus am Ortseingang von Bergkirchen wurde nach dem kirchlichen Segen in Anwesenheit zahlreicher Gäste offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Es sei „ein Haus von Glorie“ und „ein Denkmal“, sagte Pfarrer Albert Hack in der Andacht und gebe Grund „zur Freude und zum Jubeln“, bevor er die Fragen stellte: „Braucht´s des?“, „Hätte es das alte Haus nicht auch getan?“ und „macht es Sinn?“ Ja, das Haus mache Sinn, „weil es Euch gibt, Menschen, die für andere da sind“, so seine Schlussfolgerung. Es gehe in dem Gemeinschaftshaus um Schulungen, um zu lernen, wie man helfe, etwa „wenn des Pfarrers Hybrid-Auto Feuer fängt“.

Vorstand Martin Zacherl und Kommandant Mathias Liedl freuten sich besonders, dass die Vorstände und Kommandanten der anderen sieben Gemeindefeuerwehren und etliche Gemeinderäte gekommen waren, um mitzufeiern. Kreisbrandrat Franz Bründler betonte in seinem Grußwort, dass es für die Arbeit im Ehrenamt immer „Unterstützung“ brauche, ob für die Anschaffung eines Einsatzfahrzeugs oder in diesem Falle um ein zeitgemäßes Haus, denn es diene immer „dem Wohl der Bürger“.

Hauptredner war Bürgermeister Robert Axtner. In der Amtszeit seines Vorgängers, Simon Landmann, hatten die Planungen für das neue Feuerwehrhaus mit einer Bruttogrundfläche von 200 Quadratmetern Fahrt aufgenommen. Baubeginn des Hauses war im Juli 2019, die „Nutzungsaufnahme“ fand im November 2020 statt. „Das zeitlos schöne und funktionale Gebäude“, so Axtner, hat das Architekturbüro Rabl aus Markt Indersdorf geplant. Die Bauleitung im Rathaus hatte Günter Lutter.

Die Baukosten waren im Laufe der Zeit auf 680 000 Euro angestiegen. Axtner betonte, „dass Feuerschutz eine gemeindliche Aufgabe ist“. Die Verantwortlichen sähen es seit Jahren als eine ihrer der wichtigsten Aufgaben an, für das gesamte Gemeindegebiet möglichst optimalen Feuerschutz sicherzustellen. Dazu gehöre neben vielem anderem auch die ordentliche Ausstattung. Die Einsatzbereitschaft und die Ausstattung der Feuerwehrkräfte seien in Bergkirchen „hervorragend“.

Axtner bedankte sich abschließend bei allen, die am Bau mitgewirkt haben, darunter die freiwilligen Helfer der Wehr. In deren Eigenregie geschah die Gebäudeausstattung im Elektrobereich, das Gewerk Handwerk und Sanitär durch Christian Zacherl (stellvertretender Kommandant) und Martin Zacherl (Vorstand). Um Möbel und Ausstattung hatte sich Hans Hartl gekümmert. Laut Kommandant Liedl waren allein bei den Zacherls 250 Ehrenamtsstunden angefallen.

Robert Axtner wünschte den Mitgliedern der Feuerwehr, dass sie nach jedem Einsatz gesund wieder nach Hause zurückkommen „und Euch das neue Feuerwehrhaus weiterhin motiviert, diesen so unglaublich wichtigen Dienst auszuführen“.

Ingrid Koch

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