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Die Nachwuchsgruppe der Sportlerbühne probt schon fleißig für ihren großen Auftritt bei der Jubiläumsvorstell ung.

Theater blickt zuversichtlich in die Zukunft

Sportlerbühne feiert Jubiläum

Bergkirchen – Die Sportlerbühne Bergkirchen feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Seit Wochen wird schon eifrig für die Jubiläumsvorstellung geprobt. An dem Theaternachmittag werden drei Einakter und ein Sketch gespielt – von der Theaterjugend, den Theaterfrauen und den Theatermännern, die getrennt auftreten. Die Stücke heißen: „Besiegte Bürokratie“, „Ein Tässchen Tee“, „ Ab in den Norden und „Der letzte Gast“.

Theater hat in Bergkirchen eine lange Tradition, doch erst nachdem im Jahre 1996 das Vereinsheim des TSV Bergkirchen fertiggestellt und die Maisachhalle erneuert worden war, gab es auch eine eigene Bühne. Im September 1998 wurde dann die Sportlerbühne als Abteilung des TSV Bergkirchen gegründet. Seitdem fungiert Roland Valentin als Abteilungsleiter. Im Laufe der Zeit bildete sich ein „eingeschworenes Team“, das die eigene Freude am Theater an das Publikum weitergibt.

Für die Jugendarbeit sind Christl Zacherl und Ingrid Umkehrer zuständig. Die Stückeauswahl trifft in der Regel der Spielleiter. Das letzte Wort hat aber immer die Abteilungsleitung. Ein Glücksfall ist, dass die Sportlerbühne mit Martin Stelzer auf einen eigenen Autor zurückgreifen kann, von dem alle zwei Jahre ein neues Stück auf die Bühne kommt.

„Bauerntheater ist nicht unbedingt unser Anspruch. Wir wollten schon immer das spielen, was auch uns selber Spaß macht“, sagt Franz Blatt, Regisseur vieler Stücke und langjähriger Darsteller. So kann es eine Boulevardkomödie, ein Krimi oder ein hintergründiges Lustspiel werden. „Allerdings mussten wir auch feststellen, dass unser Publikum die Komödien oder das klassische Bauerntheater mit entsprechenden Lachsalven bevorzugt“, so Blatt.

Von Beginn an war es für Franz Blatt „ein Bedürfnis, Leben auf die Bretter zu bringen“. Es sei eine Herausforderung, einen anderen Charakter darzustellen, in die entsprechende Rolle zu schlüpfen und nach den eigenen Vorstellungen die Figur darzustellen. „Wir wünschen uns für die Zukunft, dass durch den mit der Jugendarbeit eingeschlagenen Weg der Stamm unserer Schauspieler erweitert werden kann, und dass wir immer das glückliche Händchen haben, bei der Rollenbesetzung den entsprechenden Charakter zu finden.“

Nachdem die liebgewordene Bühne demnächst abgerissen wird, wird die Theatergruppe sich in der neuen Halle auf einer neuen Bühne etablieren, um weiterhin ihr Publikum begeistern zu können, wünscht sich Blatt als Sprecher des Teams.

Die Jubiläumsvorstellung findet am Sonntag, 6. Mai, in der Maisachhalle statt. Beginn ist um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.  ink

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