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„Alle sind sehr aufgeschlossen“: Susanne Baur an ihrem Arbeitsplatz in Palsweis.

Susannen Baur ist Bergkirchens Jugendpflgerin

Sprachrohr und Ansprechpartnerin 

Sie ist Sprachrohr und Ansprechpartnerin zugleich. Für die Gemeinde Bergkirchen und die Jugend ist Susanne Baur mehr als wichtig

Bergkirchen– Seit knapp einem Jahr ist Susanne Baur Gemeindejugendpflegerin in Bergkirchen. Sie hat den Bachelor in „Soziale Arbeit“ gemacht und strebt nun im Fernstudium den Abschluss „Master in Klinischer Psychologie“ an. Weil sich ihre Kollegin Steffi Oikonomakos in Mutterschutz befindet, ist die 25-Jährige in 20 Wochenstunden in der Gemeinde allein im Einsatz und fühlt sich „voll gut“.

„Alle sind sehr aufgeschlossen“, findet sie. Der Jugendrat besteht aus zehn Mitgliedern. Obwohl wegen der derzeitigen starken Einschränkungen die Treffen mit den Kindern und Jugendlichen nicht stattfinden können, ruht die Arbeit nicht. Baur bietet digitale Beratung mit festen Sprechzeiten montags von 18 bis 19 Uhr und dienstags von 14 bis 15 Uhr, aber auch flexible digitale Gesprächstermine für Jugendliche und Angehörige“ an. Selbst ein Gespräch unter vier Augen in ihrem Büro in Palsweis wäre denkbar.

Ein besonderes Online-Meeting hat zur Verabschiedung von Bürgermeister Simon Landmann zusammen mit seinem Nachfolger Robert Axtner und acht Jugendlichen stattgefunden, um danke zu sagen für die jahrelange Unterstützung.

Künftig wird Susanne Baur regelmäßig dem neuen Gemeindechef über ihre Arbeit berichten und die Wünsche der Jugend vortragen. Ein Thema bleibt das geplante Jugendzentrum. Guten Kontakt pflegt sie zur Grund- und Mittelschule. Ein dort eingeführtes Projekt heißt „Digitale Helden“ mit dem Ziel, beim Umgang mit persönlichen Daten im Internet, sozialen Netzwerken und bei der Prävention von Cybermobbing zu beraten. Ansonsten ist sie unterwegs, um bei den gemeindlichen Jugendräumen in Günding, Lauterbach und Eschenried nach dem Rechten zu schauen. Weitere zehn Stunden in der Woche arbeitet sie für den Kreisjugendring Dachau.

Problematisch sei es derzeit wegen der Ungewissheit, ein Freizeitprogramm auf die Beine zu stellen. Schnuppergolf in Eschenried werde wohl funktionieren, meint sie, ob Ferienfliegen beim Aero-Club Dachau oder der THW-Erlebnistag in Günding stattfinden können, ist noch nicht sicher. Ein Flyer wird jedenfalls herausgebracht. „Ich lerne immer mehr Leute kennen und will ein gutes Netzwerk aufbauen“, sagt die engagierte Gemeindejugendpflegerin.

Zu erreichen ist Susanne Baur: Mobil: 01 72/5 80 80 23, E-Mail: baur@kjr-dachau.de. INGRID KOCH

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