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Schleudergefahr bei Nässe : Das erfuhr die Fahrerin eines BMW auf der A 8 bei Fuchsberg am eigenen Leib: Sie prallte gegen einen VW Touareg.

Unfall auf der A8

BMW-Fahrerin schleudert bei Starkregen gegen VW Touareg

Bei dem plötzlich einsetzenden Starkregen am Dienstagabend ist eine BMW-Fahrerin auf der A8 auf Höhe des Parkplatzes Fuchsberg ins Schleudern geraten. Sie prallte gegen einen VW Touareg. 

Dachau – Der plötzlich auftretende Starkregen am Montagabend hat im Landkreis Dachau für so einige Behinderungen auf den Straßen gesorgt. Auf der Autobahn ereignete sich währenddessen ein Unfall: Gegen 19.45 Uhr kollidierten ein VW aus dem Ostalbkreis und ein BMW mit Anhänger aus dem Raum München auf Höhe des Parkplatzes Fuchsberg miteinander. Beide Fahrer sind leicht verletzt worden. Kreisbrandinspektor Maximilian Reimoser sagt, was man tun kann, wenn man auf der Autobahn von einem solchen Platzregen überrascht wird: „Das Wichtigste ist tatsächlich, seine Geschwindigkeit stark zu reduzieren. Denn die schlechte Sicht und die Gefahr von Aquaplaning sind eigentlich die häufigsten Unfallursachen bei Platzregen“.

Beim Unfall am Dienstag sei die BMW-Fahrerin (30) ins Schleudern geraten und mit dem neben ihr fahrenden VW zusammengestoßen, erklärt Lilith Freischle von der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck. Dabei seien sowohl die Unfallverursacherin als auch der VW-Fahrer (48) leicht verletzt worden. Auch die rechte Leitplanke ist in Mitleidenschaft gezogen worden: Sie wurde auf einer Länge von 30 Metern erheblich beschädigt. Die Fahrzeuge kamen schließlich auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Ob eventuell eine zu hohe Geschwindigkeit oder ein Fahrstreifenwechsel zum Unfall geführt haben, müsse nun erst aufgeklärt werden, teilte die Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck mit. Zur Bergung waren der rechte Fahrstreifen und der Seitenstreifen gesperrt.

„Die Feuerwehren aus Sulzemoos, Odelzhausen und Feldgeding waren nur für die Absperrmaßnahmen alarmiert“, sagt Maximilian Reimoser. Die Einsatzkräfte sicherten den Verkehr ab, räumten die Unfallstelle und reinigten die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen und Trümmerteilen. Die Einsatzzeit betrug etwa eine Stunde.

Doch was tut man am besten, wenn man von einem Starkregen auf der Autobahn überrascht wird? Kreisbrandinspektor Maximilian Reimoser rät, die nächste Autobahnausfahrt oder einen Rastplatz aufzusuchen, wenn man das Gefühl hat, nicht mehr sicher fahren zu können. Denn: Lieber kommt man etwas später zuhause an, als schwer verletzt oder womöglich gar nicht mehr, sagt Reimoser.

von Nathalie Neuendorf

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