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Schätzen die gute Arbeit des Sozialbüros: Bürgermeister Símon Landmann (sitzend neben leerem Stuhl), Agnes Stiglmaier (roter Pullover) und Ute Hönle (stehend rechts). 

Ute Hönle leitet seit drei Jahren das Bergkirchner Sozialbüro

Sie ist die Ansprechpartnerin für Ratsuchende

Das Bruggerhaus, das vor drei Jahren eingeweiht wurde, ist zum Haus der Begegnung geworden. Bergkirchens Bürgermeister Simon Landmann blickte in einer kleinen Feierstunde zurück, warum sich die Gemeinde für den Bau dieses Gebäudes entschieden hatte, in dem sich die Intergenerative Anlaufstelle (das Sozialbüro), die Volkshochschule, die Bücherei, eine Arztpraxis und Wohnungen befinden.

Er lobte das harmonische Miteinander im Haus. Hauptsächlich ging es darum, die sichtbaren Erfolge in der Seniorenarbeit, dank des großen Engagements von Ute Hönle, die das Sozialbüro leitet, in den Vordergrund zu rücken.

Die Stelle wurde geschaffen, um das seniorenpolitische Konzept, von dem seit 2011 die Rede ist, voranzubringen, nachdem zunächst in die Kinderbetreuung investiert wurde. Nun heißt es: „Wir sind auf einem gutem Weg, aber es dauert seine Zeit!“ Da das unterstützende Leader-Projekt „zur Entwicklung des ländlichen Raumes“ des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten jetzt ausläuft, überreichte Landmann der Leader-Koordinatorin Agnes Stiglmaier die gesammelten Belege für den Zuschuss in Höhe von 63 500 Euro.

Auf Nachfrage teilte er mit, dass für das laufende, angesprochene Projekt „Marktplatz der Generationen“, das in Unterbachern startet, außer Geschosswohnungen und Einkaufsmöglichkeiten auch ein Kindergarten gebaut werden soll. Die Gemeinde veranstaltet aus diesem Anlass einen „Impuls-Themenabend“ am 23. Mai von 19 bis 21.30 Uhr im Schützenheim Unterbachern unter dem Motto „Seniorengerecht wohnen und generationengerecht leben“.

Ute Hönle zog ihrerseits Bilanz: Sie sieht sich als Ansprechpartnerin für Jugend und Senioren, für ratsuchende Menschen, ob es um Pflege, Vorsorge, Behinderung, Wohnen oder Sozialhilfe geht, „in intensiver Zusammenarbeit“ mit Ämtern, Verbänden und Vereinen.

Eine Reihe regelmäßiger Veranstaltungen wurde ins Leben gerufen, vom Spielenachmittag bis zum „Runden Tisch für und mit Senioren“. Die Mitfahrerbänke wurden aufgestellt, und ein Bürgerbus soll zwecks Verbesserung der Mobilität eingeführt werden. Die nächste große Veranstaltung, der Informations- und Aktionstag „Mobil bleiben, aber sicher“ findet am Samstag, 6. April, von 10 bis 16 Uhr in der Grund- und Mittelschule statt. Landmann und Verwaltungschef Siegfried Ketterl zollten Ute Hönle Respekt für die „tolle Arbeit“, die sich wiederum beim Seniorenbeauftragten Reinhold Heiß und Franz Beier vom VdK-Ortsverband für die gute Zusammenarbeit bedankte. Ingrid Koch

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