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In höchsten Tönen gelobt wurde Simon Landmann.

Verabschiedung in Bergkirchen

Der Superheld der Schule bekommt einen Oscar - Viel Lob für Simon Landmann  

Mehr Lob und Dank geht nicht: Simon Landmann ist als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Bergkirchen, die Schulaufwandsträger der Grund- und Mittelschule Bergkirchen ist, bei einer kleinen Feierstunde in der Mensa in höchsten Tönen gelobt worden – sowohl von der Schulleitung als auch vom Lehrerkollegium und der Vorsitzenden des Elternbeirats.

 

Bergkirchen –  Eigentlich hätte es ein großes Fest werden sollen. „Was hatten wir alles vorbereitet, aber sogar das Singen ist reglementiert“, bedauerte Rektor Roland Grüttner. Die launige Laudatio nach dem Willkommensgruß überließ er, da er selbst erst seit eineinhalb Jahren im Amt ist, Jakob Doll, der als Lehrer den Bürgermeister in den 18 Jahren seiner Amtszeit „beobachtet“ und dessen diverse Ansprachen analysiert hat.

Landmann sei bei seinen zahlreichen Besuchen in der Schule „nie ohne eine Rede“ gegangen. „Sie haben die Schule zur Chefsache gemacht“, so Doll, „haben Hort und Mensa gebaut, für Brandschutz und digitale Ertüchtigung gesorgt“.

Landmann habe gezeigt, dass ihm die Kinder und Lehrer am Herzen lagen und die große Wertschätzung der Arbeit der Lehrer unter anderem durch Einladungen ins Hoftheater gezeigt. 18 Jahre seien eine lange Zeit. Und dann zitierte Doll Simon Landmann – mit dem Hinweis auf das Buch über das Älterwerden – so wie dieser immer die Schulabgänger verabschiedet hatte: „Glauben Sie mir, das Lernen hört nie auf.“

Alexandra Sing als engagierte Vorsitzende des Elternbeirats verlieh „dem besten Bürgermeister überhaupt“ sogar einen „Oscar“ als „Superheld“ für das „Kunstwerk“ Schule. Landmann war gerührt und sagte in seiner Dankesrede: „Mir ging es immer um die Kinder, um das Umfeld und die Lehrer und dass das Klima stimmt.“ Der gute Ruf der Schule sei ihm wichtig gewesen und er habe sich gefreut, dass Bergkirchner Schüler fast jedes Jahr zu den Besten im Landkreis gehörten.

Seine Arbeit habe er immer gerne gemacht. Er dankte für die gute Zusammenarbeit mit der Schule, verbunden mit der Zuversicht, dass es gut weitergehe.

Maren Hartmann bedankte sich im Namen des Lehrerkollegiums bei Landmann mit üppigen Geschenken, einem Bäumchen für den Garten, geschmückt mit Grüßen aus jeder Klasse, mit Gutscheinen für ein Gourmet-Restaurant und einen Besuch in der Therme.

Mit einem gemeinsamen Imbiss in der Schulmensa, auf die alle sehr stolz sind, wurde Simon Landmann in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

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