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Viel Rhythmusgefühl zeigten Teilnehmer des Salsa-Kurses bei der Langen Nacht der Volkshochschulen in Bergkirchen.

Feier bei der Vhs Bergkirchen 

Viel geboten bei der Langen Nacht der Volkshochschulen

100 Jahre gibt es die Volkshochschulen bereits in Deutschland. Die Vhs Bergkirchen hat das groß gefeiert – mit verschiedenen Kursen, Aktionen, Kulinarischem und viel Spaß.

Bergkirchen – Der Anlass war das 100-jährige Bestehen der Bildungseinrichtung in Deutschland.

Das Vhs-Team mit Simone Kastl-Frisch, Anita Zacherl, Anita Hetzel und Roman Stern hatte ein buntes Programm zusammengestellt und wiederum den Idealismus unter Beweis gestellt, den Bürgermeister Simon Landmann in seiner Begrüßungsansprache besonders hervorhob. „Unsere Vhs hat das passende Konzept gefunden, um die verschiedenen Bereiche in Einklang zu bringen. 

Von der beruflichen Weiterbildung, der zunehmenden Gestaltung der Freizeit über Kunst und Kultur bis hin zu Fragen der Integration“, sagte er. „Das gut funktionierende Team“ leiste gute Arbeit für das Zusammenleben der Gesellschaft.

Vorsitzende Simone Kastl-Frisch hatte zuvor in einem Abriss die historische Entwicklung der Volkshochschulen beleuchtet und, dass die Vhs Bergkirchen auf den Tag genau vor einem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert hatte. Sie bedankte sich für die großzügige finanzielle Unterstützung vonseiten der Gemeinde Bergkirchen und der Sponsoren und betonte, dass die Zusammenarbeit im Bruggerhaus mit dem Sozialbüro und der Gemeindebücherei eine große Bereicherung bedeute.

Und dann ging es los mit dem ersten Auftritt vom GEH 5- Impro-Theater mit Tanja, Nicole, Stefan und Johannes. Die spontan reagierenden Akteure sorgten für große Begeisterung mit ihren drei Geschichten, die sie auf Zuruf eines Wortes aus dem Publikum witzig in Szene setzten, etwa wenn die Suche nach dem Laubfrosch auf Koreanisch erfolgt.

Oder wenn aus den Klassikern „Vom Winde verweht“ und „Angst essen Seele auf“ – hochdramatisch und mit großem Körpereinsatz – der Stummfilm „Vom Winde vergessen“ wird. Mit der musikalischen Untermalung des Vhs-Dozenten Karl-Heinz Follner wurde der Auftritt zu einem ganz besonderem Schmankerl.

Mitmachen war ebenfalls angesagt, etwa beim Salsa-Tanzen. Gesunde Beine und bis acht zählen zu können, waren die Voraussetzungen. Tänzer Peymann Saba, der zunächst mit seiner Partnerin mit Hüftschwung und Leidenschaft vorgeführt hatte, was Salsa ausmacht, zeigte sich abschließend angetan von seinen begabten Schülern auf der Tanzfläche – wegen ihrer schnellen Auffassungsgabe und ihres Gefühls für Rhythmus.

Wer auf den Geschmack

gekommen ist, kann den Salsa Cubana- Schnupperworkshop mit Peymann Saba am Samstag, 9. November, von 14 bis 17 Uhr in Deutenhausen buchen.

Von Ingrid Koch

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