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Zum Lachen und Nachdenken

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Mit ihren tänzerischen Darbietungen haben die drei Darsteller Julian Brodacz, Tobias Zeitz und Patrick Brenner (v.l.) ihr Publikum im Bergkirchner Hoftheater bei der Premiere der Komödie „Butterbrot“ mitgerissen.
Mit ihren tänzerischen Darbietungen haben die drei Darsteller Julian Brodacz, Tobias Zeitz und Patrick Brenner (v.l.) ihr Publikum im Bergkirchner Hoftheater bei der Premiere der Komödie „Butterbrot“ mitgerissen. © ink

Mit der Drei-Männer-Komödie „Butterbrot“ hat das Hoftheater Bergkirchen den nächsten Volltreffer gelandet.

Bergkirchen – Mit der Boulevardkomödie „Butterbrot“ von Gabriel Barylli hat das Hoftheater Bergkirchen am Freitag die letzte Premiere vor dem Theatersommer gefeiert. Die Komödie handelt drei sehr unterschiedlichen Männern, die klarkommen müssen mit den Frauen. Auf humorvolle Weise behandelt die Komödie Stolpersteine im Zusammenleben, in der Liebe und der Freundschaft.

„Butterbrot ist eine Komödie, bei der man nicht nur lachen, sondern auch nachdenken und Verständnis zeigen kann, vor allem für sich selbst“, erklärt Ansgar Wilk. Er hat die Komödie in pointierte Dialoge verpackt. Die Bühnenausstattung haben Jonathan Kramer und Ulrike Beckers übernommen.

Bei dem Theaterstück handelt es sich um das männliche Pendant zur Komödie „Honigmond“, wo drei ganz unterschiedliche Damen sich über Liebesdinge auslassen.

Der Geschäftsmann Peter – gespielt von Patrik Brenner – ist ein Macho und hat eine schlechte Meinung von Frauen, nachdem seine Ehe mit Lilli gerade in die Brüche geht. Nach der Trennung bleibt ihm nichts weiter als ein Butterbrot. Er zieht in die Wohngemeinschaft zu seinen Freunden Stefan (Julian Brodacz) und Martin(Tobias Zeitz). Doch die beiden haben ebenfalls ihre Probleme mit Frauen.

Das Stück beginnt rasant – mit einer tänzerischen Einlage von Stefan, der den Staubsauger nur so schwingt, dass es gute Laune verbreitet. Im zweiten Teil der Komödie wird es dann philosophisch. Es geht um einen besseren Lebensweg.

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Wilk ist es gelungen, drei Darsteller zu engagieren, die in Gestik und Mimik überzeugen, in ihrer Rolle aufgehen und das Publikum mitnehmen. „Der Spaß dabei ist die Leidenschaft, mit der die drei an ihren Figuren arbeiten“, sagte Wilk im Vorfeld. „Und bei allem Spaß schürft man immer tiefer und bringt all die menschlichen Unzulänglichkeiten und Sehnsüchte zum Vorschein, die wir alle kennen.“

Die Zuschauer waren hingerissen von der Darbietung, besonders von den Tanzeinlagen. Sie bedankten sich mit frenetischem Applaus bei den vor Spielfreude sprühenden Darstellern und dem Regisseur.

Am Komödientag, 25. Juni, besteht die Möglichkeit, die beiden Komödien „Honigmond“ und „Butterbrot“ nacheinander zu sehen. Erst die Komödie mit den Damen und dann die der Herren.

Ingrid Koch

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