Viel zu tun: Bernhard Gaigl kündigte arbeitsreiche Monate an. Foto: spi

Bernhard Gaigl bleibt Vorsitzender der Karlsfelder CSU

Karlsfeld - Bernhard Gaigl ist bei der Jahresversammlung der Karlsfelder CSU als Ortsvorsitzender wiedergewählt worden. Nach einer „Verschnaufpause“ beginne nun eine arbeitsreiche Zeit, schwor er die Mitglieder ein.

30 stimmberechtigte Mitglieder waren gekommen. Zu Gaigls Stellvertretern wurden Anni Kolbinger, Hans Hirth und Günther Gensberger gewählt. Als Schriftführer bleibt Walter Olbertz im Amt. Die Kasse führen weiterhin Manfred Berndt und Hans Wülfert.

„Zwei relativ ruhige Jahre liegen hinter uns“, sagte Gaigl. Man müsse diese „Verschnaufpause“ nun nutzen, um mit frischem Elan die anstehenden Aufgaben anzugehen. Der wiedergewählte Ortsvorsitzende verwies auf die bevorstehenden Landtags- und Bundestagswahlen.

Bürgermeister Stefan Kolbe sprach die Gewerbesteuer-Rückzahlung an Eon in Höhe von 5,5 Millionen Euro an. Die Gemeinde habe hier nichts falsch gemacht. Die Aufbruchsstimmung in der Gemeinde sei jedoch ungebrochen. So werden beispielsweise für die Kindergärten St. Anna und das eigene Kinderhaus insgesamt rund fünf Millionen Euro in die Hand genommen. „Die Familienpolitik ist unser Markenzeichen“, so Kolbe.

Karlsfeld wachse stetig und müsse immer mehr Aufgaben schultern, hinzu kämen steigende Personalkosten. Viele Kommunen hätten derzeit mit derlei Problemen zu kämpfen. Karlsfeld sei in Zeiten der Finanzkrise aktiv gewesen, deshalb seien weniger Rücklagen gebildet worden. „Stillstand bedeutet Rückstand.“ Kolbe wiederholte seine Aufforderung, in gemeinsamen Diskussionen vernünftige Lösungen für die Probleme wie Gewerbeflächenentwicklung, Steuerrückzahlung und vor allem „Neue Mitte“ zu finden. „Das ist ein Signal an alle Investoren“, sagte er. (spi)

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