Im Fokus: Petershausens Feuerwehrkommandant Stefan Schneider (r.) und seine Frau Monika weisen auf die Truppe junger Feuerwehrangehöriger um Manfred Gold (M.) hin, die die Hydrantenparty organisiert haben. fotos: rds

Besucherrekord bei der Hydrantenparty

Petershausen - Bei der Hydrantenparty der freiwilligen Feuerwehr Petershausen gab es einen neuen Besucherrekord: 180 Feierwütige sind in die Sporthalle gekommen. Wahrscheinlich, weil es dort so gemütlich ist.

180 Besucher, 30 mehr als im Vorjahr, kamen heuer zur Hydrantenparty der Freiwilligen Feuerwehr Petershausen. Wegen des Pfarrheimumbaus im vergangenen Jahr hatten die Feuerwehrler 2015 in die Sporthalle des Sportvereins Petershausen (SVP) ausweichen müssen. Das bewährte sich und wurde 2016 zur Regel. Denn wie Manfred Gold, der heuer das Heft bei der Organisation des rund 20 Mitglieder umfassenden Teams der Jugendfeuerwehr Petershausen in die Hand genommen hatte, feststellte: Letztes Jahr habe die Feuerwehr erstmalig mit der Hydrantenparty „so richtig Plus gemacht“.

Die Ursache sah er in einem „super Ambiente“: „Hier ist’s gemütlicher als im großen Pfarrsaal. Das hat sich herumgesprochen und wahrscheinlich kamen deshalb heuer ein bisschen mehr Leute.“ Unter den Gästen waren auch die beiden Gemeinderäte und Feuerwehrangehörigen Günter Fuchs und Jürgen Junghans (beide CSU) sowie viele Jugendliche aus den Nachbargemeinden. Aber auch die örtlichen Vereine, allen voran das Faschingskomitee Petershausen (FKP), waren vertreten.

Die Nebelmaschine hatte in der SVP-Sporthalle so richtig viel zu tun. Die Sichtweite sank rapide ab, aber vielleicht ist es ja auch das, was Gold mit „gemütlicher“ meinte. Die DJs Markus und Alex legten sich von 20 bis 4 Uhr früh so richtig ins Zeug und ließen keine Langeweile bei den Partygästen aufkommen. Wenn die sich dann zum Beispiel beim Tanzen schön verausgabt hatten, gab es was zum Nachtanken an der Bar. Neben allen Arten von Getränken sorgten die Leberkäs-, Braten- und Kässemmeln sowie die Gulaschsuppe aus Jürgen Klebers Metzgerei fürs Auffüllen des abgesunkenen Energiespiegels.

Die Gäste fanden’s cool auf der Hydrantenparty und so hat sich all die Mühe der jungen Feuerwehrler und ihrer Unterstützer aus der älteren Generation doch gelohnt. Denn immerhin hatten sie von Freitagmittag bis Samstagabend auf und ab Sonntagmittag wieder abgebaut. Weil das hier ebenerdig möglich ist, taten sie sich in der SVP-Halle auch leichter als früher im Pfarrsaal im ersten Stock, auch wenn es dort mittlerweile einen Fahrstuhl gibt.

Manfred Gold bedankte sich ausdrücklich beim SVP und FKP. Denn ohne Sporthalle respektive Bar und Gerätschaften wäre die Party nicht möglich gewesen. Und wer weiß, vielleicht gelang es ja, den einen oder anderen Nachwuchs für die Feuerwehr zu gewinnen und die Nachwuchssorgen etwas zu verringern. Übrigens: Auch Mädchen sind in den Reihen der Feuerwehr gern gesehen.

(rds)

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