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Glasfasern zur Breitbandversorgung

Schnelles Internet

Odelzhausen legt sich auf Breitbandanbieter fest

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Odelzhausen- Der Breitbandausbau der Gemeinde Odelzhausen nimmt Gestalt an. Die Gemeinde hat sich auf einen Anbieter festgelegt. Die Altonetz GmbH wird schon bald schnelles Internet einrichten.

Altonetz ist ein Zusammenschluss von Bürgern aus der Gemeinde Altomünster, die eine GmbH gegründet hatten, um dort ein Glasfasernetz aufzubauen. Jetzt wird das Unternehmen auch in der Gemeinde Odelzhausen und in der Nachbargemeinde Pfaffenhofen den Breitbandausbau übernehmen. Als Besitzer des Netzes ist Altonetz später außerdem für dessen Pflege zuständig und steht bei Störungen als Ansprechpartner für die Bürger zur Verfügung.

Zunächst müssen aber die Glasfaserkabeln verlegt werden. Diese sollen direkt bis in die Haushalte reichen, das ist die modernste Technik, die es zur Zeit gibt. Damit sind alle technischen Voraussetzungen erfüllt, um mit einer Geschwindigkeit von mindestens 100 Mbit pro Sekunde im Internet zu surfen.

Bürger, die von ihrem alten Anbieter zu Altonetz wechseln, haben dann wohl die Wahl zwischen den Geschwindigkeiten 100 Mbit/s, 50 Mbit/s und 25 Mbit/s. Wie viel die Angebote kosten, wird noch bekannt gegeben.

„Altonetz beginnt jetzt mit den Ausführungsplanungen und geht auf die Kunden zu“, sagte Bürgermeister Markus Trinkl. Die Gemeinde will außerdem Infoveranstaltungen organisieren, in denen die genauen Details erläutert werden. Bis die Ausbauarbeiten losgehen, kann es aber noch ein wenig dauern.

Momentan wartet die Gemeinde auf die Bestätigung, dass das Vergabeverfahren ordnungsgemäß abgelaufen ist. Das ist wichtig, um eine Förderung der Regierung zu bekommen. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 900 000 Euro, dank der Förderung muss die Gemeinde nur 40 Prozent davon, also in etwa 360 000 Euro, bezahlen. „Sobald der Bescheid kommt, können wir mit dem Ausbau loslegen“, sagt Markus Trinkl. Er rechnet damit, dass die Baumaßnahmen in zirka zwei Monaten starten.

15 Monate hat Altonetz dann Zeit, um alles fertigzustellen. „Zuerst bauen wir die Orte aus, die momentan das größte Defizit haben“, erklärt Trinkl. Das sind Hadersried, Miegersbach und Ebertshausen. Später kommen Taxa, Höfa, Gaggers, Dietenhausen, Lukka, Todtenried und Riedhof dran. Keine Glasfaserkabeln gibt es für die Haushalte in Sittenbach, Sixtnitgern und Roßbach, da dort die Internetverbindung bereits vor einiger Zeit verbessert worden ist. Auch große Teile von Odelzhausen sollten ursprünglich nicht mit Glasfaser ausgebaut werden.

Doch dort haben die Anwohner jetzt doch eine Chance auf ultraschnelles Internet. Das Angebot von Altonetz war günstiger als erwartet, die Gemeinde hat deshalb noch etwas Geld übrig. „Wir messen in Odelzhausen jetzt Grundstück für Grundstück durch“, so Trinkl. Sobald die Ergebnisse vorliegen, soll es ein zweites Ausschreibeverfahren geben, in dem ein Anbieter für den Glasfaserausbau von Odelzhausen gesucht wird.

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