Bronzezeit trifft auf High-Tech

Kranzberg/Haimhausen - Was das Bronzezeit-Museum in Kranzberg ab 2012 bieten wird, wurde gestern in Kranzberg vorgestellt. High-Tech hält Einzug.

Die Gemeinde Kranzberg hat im Gebäude auf dem Pantaleonsberg ein provisorisches Museum für die bronzezeitlichen Funde von Bernstorf eingerichtet. Doch im kommenden Jahr soll alles anders werden: Aus toten Scherben soll lebendige Geschichte werden, Spezialisten von der Firma „ArcTron“ arbeiten an einem multimedialen Museumskonzept, das internationalen Standards genügen soll, das interaktiv sein wird und das sich modernster Technik bedient. 2012 soll Eröffnung sein.

High-Tech im Bronzezeitmuseum 

Bronzezeitmuseum
Bronzezeitmuseum
Bronzezeitmuseum
Bronzezeitmuseum
High-Tech im Bronzezeitmuseum 

Am Dienstag nun wurden die ersten Highlights des künftigen Bronzezeit-Museums präsentiert: Zum einen ist da ein 3 D-Geländemodell der Siedlungsareals, auf das mittels eines Beamers verschiedene Inhalte wie beispielsweise der Verlauf der Befestigungsmauer projeziert werden können. Zum anderen ist da die zigfach vergrößerte dreidimensionale Visualisierung der kleinen Bernsteinfunde auf einem riesigen Flachbildfernseher. 35 000 Euro haben dafür die Sparkassen Dachau, Freising und Fürstenfeldbruck zusammen mit der Bayerischen Sparkassenstiftung locker gemacht. Für Moosauer war gestern „einer der größten Tage in meinem Leben“.

Kranzbergs Bürgermeister Robert Scholz weiß, was er an „seinem“ Museum hat - einem „einzigartigen Museum in ganz Bayern“. Das bestätigt auch Christof Flügel von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen: Unter den rund 200 Ausstellungsstätten in Bayern liefere das Haus auf dem Pantaleonsberg den Beweis, „dass eine kleine Gemeinde Großartiges auf die Beine stellen kann“. (Andreas Beschorner)

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