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Prälat Dr. Lorenz Wolf. nef

Bundesverdienstkreuz für Prälat Dr. Lorenz Wolf

Dachau - Prälat Dr. Lorenz Wolf hat das Bundesverdienstkreuz bekommen. Ein Verdienst, den er vielen Menschen in seinem Umfeld zuschreibt.

Prälat Dr. Lorenz Wolf freut sich. Es ist eine Auszeichnung, mit der er nicht gerechnet hat. Und trotzdem bleibt er bescheiden. „Ein Bundesverdienstkreuz kann man sich nicht verdienen“, sagt er. „Es wird erst durch viele Menschen in Beruf und Privatleben ermöglicht.“ Vielleicht ist es gerade diese Einstellung, die Wolf so beliebt macht. Bei all seinen Tätigkeiten war der „Lenz“, wie er im Familien- und Freundeskreis genannt wird, stets für die Menschen in seiner Heimat da. Er ist ihnen ein Ansprechpartner und guter Zuhörer. Weil er das genießt: „Mein Hobby sind die Menschen“, sagt er.

Dieses Hobby lässt er trotz seiner zahlreichen Ämter nicht zu kurz kommen. Wolf leitet das katholische Büro Bayern, er ist Offizial der Erzdiözese München und Freising und Domdekan im Metropolitankapitel München. Das Bundesverdienstkreuz überreichte ihm Ludwig Spaenle, der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus. Für Wolfs theologische und juristische Kenntnisse - und für seine zwischenmenschliche Kompetenz und sein Einfühlungsvermögen über den kirchlichen Bereich hinaus, sagte Spaenle in seiner Laudatio. „In der Zusammenarbeit von Staat und Kirche beweisen Sie stets Sachkompetenz, Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein und zeigen sich als fairer Vermittler.“ Damit trage Wolf zu einer konstruktiven und vertrauensvollen Zusammenarbeit von Staat und Kirche in Bayern bei.

Wolf hatte an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität Rechtswissenschaft und Theologie studiert. 1982 wurde er in Freising zum Priester geweiht. Anschließend wirkte er als Kaplan und Subregens, schloss sein Studium 1989 ab und wurde zum Vizeoffizial der Erzdiözese ernannt. 1997 promovierte der Kirchenrechtler mit einer Dissertation über Denkmalschutz und Denkmalpflege im kirchlichen Recht, 1998 wurde er Domkapitular, seit 1999 ist er Vorsitzender der Konferenz der Offiziale aus den deutschsprachigen Diözesen, seit diesem Jahr auch Vorsitzender der Konferenz der Verwaltungskanonisten der Bistümer, die alle kirchenrechtlichen Fragen behandeln. Trotz all seinen Ämtern hält der 56-Jährige in seiner Heimatgemeinde Edersberg (Kreis Pfaffenhofen) immer wieder gerne Gottesdienste. Auch in Weichs ist er häufig anzutrefen, den dort wohnt die Familie seines Bruder. Hier hat er vor einigen Jahren seine Nichte Conny getraut. (nef)

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