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Christian Schuk geht bis ins letzte Detail

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Ein absoluter Naturalist: der Dachauer Christian Schuk.  sch
Ein absoluter Naturalist: der Dachauer Christian Schuk. sch

Dachau - Den Liebhabern naturalistischer Malerei ist er in Dachau seit Jahrzehnten ein Begriff: Christian Schuk. In seinen Bildern führt der Dachauer die Maltradition des 19. Jahrhunderts bis in unsere Zeit fort. Am heutigen Sonntag feiert er seinen 75. Geburtstag.

Die Dachauer Freilichtmalerei und die Motive der Münchner Schule haben es dem ehemaligen Studiendirektor besonders angetan. Intime Landschaftsausschnitte, wie sie Otto Strützel und Hermann Stockmann an der Schwelle zum Impressionismus malten, und Tierbilder, die eine genaue Kenntnis von Physiognomie und Wesen unserer vierbeinigen Gefährten voraussetzen, gehören zu Christian Schuks Standardrepertoire. Den Höhepunkt erlebte er in den 1980er Jahren. Da rissen ihm die Kunsthändler die noch feuchten Ölbilder aus den Händen und viele Privatkunden bestellten Porträts ihrer Pferde und Jagdhunde. Mehrmals zeigte Christian Schuk Ausstellungen in der Glaserei Eberle-Gerstner und in der Hauptstelle der Hypobank.

Seit gut zehn Jahren spürt aber auch er die Entwicklung auf dem deutschen Kunstmarkt: Die Nachfrage nach naturalistischer Landschafts- und Genremalerei ist stark zurückgegangen - was seiner Freude am Malen allerdings keinen Abbruch tut.

Nach wie vor reizt er im Dachatelier die Feinmalerei aus und arbeitet an einer Serie von Vogelbildern. Lebensecht sind der Körper und das bunte Gefieder dargestellt. „Ich liebe es bis ins letzte Detail zu gehen“, so Schuk. Der Jubilar ist seit 1959 mit seiner Frau Katharina, geborene Wittmann, verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und sechs Enkelkinder.

(sch)

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