Jugendlicher (17) ist verschwunden - wer hat Deniz gesehen?

Jugendlicher (17) ist verschwunden - wer hat Deniz gesehen?
+
Weder Kunsthandwerkliches noch Kulinarisches kamen zu kurz in Röhrmoos.

Röhrmooser Christkindlmarkt

Ein Pflichttermin im Advent

Röhrmoos - Dutzende Adventskränze in den verschiedensten Ausführungen, selbst gebastelte Brotzeitbrettl und kleine afrikanische Kunstwerke – das Angebot beim 36. Röhrmooser Christkindlmarkt war wieder enorm.

Der 36. Röhrmooser Christkindlmarkt am Kirchplatz lockte viele Besucher an, und auch das Angebot an den Ständen war groß. Die vielen Gäste bummelten von Stand zu Stand und stimmten sich auf die Adventszeit ein. Dafür sorgte schon zur Eröffnung die Blaskapelle Schönbrunn mit adventlichen Weisen, die auch zum Mitsingen einluden.

Großes Lob für ihr alljährliches Engagement zollten Monsignore Michael Bartmann und die Vorsitzende des Röhrmooser Pfarrgemeinderats, Rita Rieger, den vielen Mitstreitern an den Ständen und in dem zum Café umfunktionierten Pfarrheim-Saal. Rieger sprach auch im Auftrag der Großinzemooser Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Beatrix Haneke, denn wie jedes Jahr waren die Inzemooser an gleich als vier Ständen gut auf dem Kirchplatz vertreten.

Auch die Himmelsbäckerei des Röhrmooser Kindergartens St. Johannes durfte nicht fehlen. Hier arbeiteten sowohl Eltern als auch Personal des Kindergartens fleißig mit. Während sich die Eltern beim Verkauf von Glühwein verantwortlich fühlten, haben die Erzieherinnen die gemeinsam gebastelten Werke wie Holzeulen, Flaschen mit Lichterketten, hölzerne Brotzeitbrettl oder selbstgemachte Knete verkauft. Der Renner am Stand war die goldene Nuss, denn da ist immer ein kleines Geschenk drin.

Monika Mukasa, die man in Röhrmoos noch als Monika Kirchner kennt, arbeitet immer noch fleißig im Projekt Unganda mit. So verkaufte sie zusammen mit ihrer Mutter afrikanische Basteleien, womit Jugendliche und Straßenkinder unterstützt werden.

65 Adventskränze in den verschiedensten Variationen lieferten den Beweis, dass die Frauen aus der Pfarrei mehrere Tage damit beschäftigt waren, Tannenzweige zu verarbeiten. Auch unter vielen Tischgestecken hatte man die Wahl. Natürlich kam das leibliche Wohlergehen nicht zu kurz. Dafür sorgten die Inzemooser mit Gegrilltem und Nürnberger Rostbratwürsten. Gefragt waren auch die Schokofrüchte und die getrockneten Apfelringe. Im Pfarrheim bot sich dem Besucher an einem riesigen Buffet eine Auswahl unter 92 Kuchen und Torten, Kirtanudeln und Schmalzgebäck an.

Der große Ansturm auf den Christkindlmarkt setzte erst nach Einbruch der Dämmerung bei stimmungsvollem Kerzenlicht ein, denn da hatte sich auch der Nikolaus angesagt, auf den die Kinder schon ungeduldig warteten.

Am Abend verlagerte sich das Geschehen dann zum Teil vom Johanni-Brunnen in die Röhrmooser Pfarrkirche, denn dort fand ein festlicher Adventsgottesdienst statt, musikalisch gestaltet vom Frauen-Vocar-Ensemble Maria Himmelfahrt unter der Leitung von Anna-Maria Bogner. Die Gottesdienstbesucher zogen mit einer feierlichen Lichterprozession in die Kirche ein. Der Erlös des Christkindlmarktes kommt sozialen Zwecken zugute.

ost

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Seit einem Jahr bleibt ihr Briefkasten leer - Post ist Anfahrt zu gefährlich 
50 Jahre lang hat es keine Probleme gegeben. Doch seit einem Jahr ist Schluss. Gertraud Krautheim (69) aus Altomünster bekommt keinen Brief mehr zugestellt. Die Gründe …
Seit einem Jahr bleibt ihr Briefkasten leer - Post ist Anfahrt zu gefährlich 
Motorradfahrer bei Unfall in Eschenried leicht verletzt
Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall am Donnerstagnachmittag in Eschenried leicht verletzt worden.
Motorradfahrer bei Unfall in Eschenried leicht verletzt
Sie nahm ihm die Angst: Motorradfahrer sucht nach seiner Ersthelferin
Ein 28-Jähriger wurde bei einem Motorradunfall schwer verletzt. Die Erste, die sich um ihn kümmerte, war eine Frau, die einen Fiat Ducato fuhr. Nun suchen der Mann und …
Sie nahm ihm die Angst: Motorradfahrer sucht nach seiner Ersthelferin
Busse werden zum Problem
Die Bauarbeiten am Parkplatz der KZ-Gedenkstätte haben noch gar nicht begonnen, da regt sich schon der Unmut der Anwohner. Denn die fürchten den neuen Standort der …
Busse werden zum Problem

Kommentare