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An der Ecke Theodor-Heuss- und Schleißheimerstraße in Dachau sollen 14 Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge entstehen.

14 Wohnungen geplant

„Wohnungspakt Bayern“: Freistaat baut Wohnanlage für anerkannte Flüchtlinge

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Der Freistaat baut in Dachau auf einem Grundstück am Eck Theodor-Heuss- und Schleißheimerstraße eine Wohnanlage mit 14 Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge.

Dachau – Der Freistaat baut auf einem Grundstück am Eck Theodor-Heuss- und Schleißheimerstraße eine Wohnanlage mit 14 Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge. Bislang wurde das Grundstück als Parkplatz genutzt, der laut Bauamt aber bereits zurückgebaut wurde.

Laut Oberbürgermeister Florian Hartmann plant und genehmigt der Freistaat die Maßnahme in Eigenregie. Die Stadt darf sich lediglich dazu äußern; sollte sie sich gegen die Baumaßnahme aussprechen und hierfür keine tragenden Gründe vortragen, werde das städtische Einverständnis durch das der nächsthöheren Behörde, in dem Fall der Regierung von Oberbayern, ersetzt.

Die Zufahrt zu dem Grundstück erfolgt laut OB über die Stresemannstraße. Aus Kostengründen wird das Gebäude allerdings nicht unterkellert, wodurch die eigentlich vorgeschriebene Tiefgarage nicht gebaut werden kann. Hintergrund: Die Baumaßnahme wird finanziert über den „Wohnungspakt Bayern“, ein staatliches Sofortprogramm für anerkannte Flüchtlinge. Laut Bauverwaltung sei eine sogenannte Befreiung von dieser Forderung jedoch vertretbar; das Gebäude erhält 14 ebenerdige Stellplätze. Zu den Nachbarn hin soll eine sogenannte schallabsorbierende, zwei Meter hohe Wand für den nötigen Immissionsschutz sorgen.

Freistaat baut Wohnanlage für anerkannte Flüchtlinge: Kritik an Unterbringung

Stadtrat Kai Kühnel (Bündnis für Dachau) nahm zwar zur Kenntnis, dass er keinen Einfluss auf den Bau habe. Gab aber dennoch zu Protokoll, dass die Stadt grundsätzlich die Linie einer dezentralen Unterbringung der Asylbewerber befolge. Diese „gehäufte“ Unterbringung sei der Integration nicht förderlich und „ein Eingriff in unsere Politik, wie wir Sozialwohnungen verteilen“.

Gertrud Schmidt-Podolsky (CSU) merkte zudem an, dass sie es besser gefunden hätte, wenn der Freistaat statt der Kleinwohnungen lieber größere Einheiten für mindestens fünf Personen bauen würde. Zudem, so Schmidt-Podolsky, wäre eine bessere Zusammenarbeit des Freistaats mit der Stadt „positiv“, wenn man vorher eine gewisse „Akzeptanz“ haben wolle.

OB Hartmann versprach, die Anmerkungen nach München weiterzugeben. Dass diese auch nur die geringste Aussicht auf Erfolg haben könnten, sehe er nicht.  

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