Lebenslicht für immer erloschen: Hedi Heres starb im Alter von 71 Jahren. Foto: Habschied  

Dachau: Hedi Heres (71) ist tot

Dachau - Sie hatte noch so viele Pläne, wollte die Auftritte mit guten Musikanten an schönen Örtlichkeiten, mit einem Publikum, das sich begeistern lässt, genießen. In der Nacht auf Freitag schloss Hedi Heres (71) für immer die Augen.

Hedi Heres wurde am 16. Oktober 1939 als Hedwig Neumaier in eine von Volksmusik und Brauchtum geprägte Dachauer Familie hineingeboren. Ihr Vater Heinrich war nicht nur Direktor der Dachauer Berufsschule, sondern Sänger im Dachauer Dreigesang, Musiker, Heimatpfleger und Volkstumsforscher. Hedi und ihre jüngerer Bruder Heinz bekamen praktisch Volksmusik und Brauchtum in die Wiege gelegt.

Beruflich studierte Hedi Heres wie ihr Bruder Naturwissenschaften und wurde Lehrerin am Gymnasium Dachau, wo sie auch ihren späteren Ehemann Dr. Horst Heres kennenlernte.

Ihre Liebe zur Musik aber erlosch nie, seit 1976 wurde sie auch einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als sie begann, für den Bayerischen Rundfunk (Hörfunk und Fernsehn) Volksmusiksendungen zu moderieren. Aber auch auf der Bühne war Hedi Heres ein unverzichtbarer Bestandteil hochwertiger volkstümlicher Veranstaltungen. So sollte sie auch in diesem Jahr wieder beim Adventssingen der Dachauer Nachrichten die Moderation übernehmen. „Ich freue mich riesig auf diesen Tag“, hatte sie noch vor wenigen Wochen, bereits von ihrer schweren Krankheit gezeichnet, voller Lebensmut gesagt.

Beerdigung ist am Samstag, 4. Dezember, 10.30 Uhr, in St. Jakob und Waldfriedhof.

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