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Die 12 besten Abiturienten des Ignaz-Taschner-Gymnasiums bekamen ein kleines Geschenk vom stellvert retenden Landrat Edgar Forster – und viele Ratschläge für ihren neuen Lebensabschnitt.

Abifeier des Ignaz-Taschner-Gymnasiums

Bereit für die Selbstfindungsreise

Die Abiturienten am Ignaz-Taschner-Gymnasium hatten offenbar viel Gaudi in ihrer Schulzeit. Nach der intensiven Berufsvorbereitung können sie sich jetzt auf Selbstfindungsreise nach Australien begeben.

Karlsfeld – Für die 142 Abiturienten des Ignaz-Taschner-Gymnasiums war es ein ganz besonderer Tag, an dem sie im Karlsfelder Bürgerhaus zusammenkamen: Denn die feierliche Verabschiedung von der Schule stand an.

Forster: „Probieren sie es aus: Alles, was Ihnen liegt, was Freude macht.“

Doch Schulleiter Erwin Lenz war verhindert, da er auf der Abiturfeier seines Sohnes sei, sagte der stellvertretende Schulleiter Peter Schötz in seinem Grußwort. Von den anderen Rednern bekamen die Abiturienten viele Tipps für ihren weiteren Lebensweg, zum Beispiel vom stellvertretenden Landrat Edgar Forster. Er riet den Schülern: „Der Weg spaltet sich erneut, entscheiden sie, gehen sie weiter, vorwärts. Probieren sie es aus: Alles, was Ihnen liegt, was Freude macht.“

Im Anschluss standen die Jahrgangsbesten auf der Bühne im Rampenlicht: Sie wurden vom Landkreis und der Sparkasse Dachau für ihre hervorragenden Leistungen geehrt. Auch die Vorsitzende des Elternbeirats, Birgit Fink teilte ihre Glückwünsche in einer Rede mit.

Rede von Verena Oßwald und Corinna Meyer-Riedt kommt gut an

Und dann waren endlich die Hauptdarsteller des ganzen Spektakels an der Reihe: Die Abiturienten selbst. Verena Oßwald und Corinna Meyer-Riedt ließen in ihrer Abirede ihre Schulzeit auf scherzhafte Weise Revue passieren. Die Rede kam bei den Anwesenden offenbar gut an. Das zeigte sich an mehrfachen Unterbrechungen der Rede, die aufgrund von Applaus oder Lachen zustande kamen.

„Die meisten gehen jetzt auf Selbstfindungsreise“

Aber nicht nur die Gaudi in der Schule stand im Mittelpunkt ihrer Rede. Die Abiturientinen dankten auch für die intensive Berufsvorbereitung in der Schule, „wegen der ein Großteil von uns nun so weit ist, dass wir nach dem Abi nach Australien auf Selbstfindungsreise gehen können, um dann zu Hause irgendetwas mit Medien zu studieren“.

In der letzten Ansprache beschrieb der stellvertretende Rektor Schötz die Schullaufbahn der Abiturienten metaphorisch mit dem Wachsen und Gedeihen kleiner zarter Pflänzchen, die im Garten zu kräftigen Bäumen wachsen sollten.

Im Anschluss gab es dann die lang ersehnten Abiturzeugnisse für die ehemaligen Schüler. Musikalisch wurde die Abschlussfeier von dem Kammermusikensemble, dem Chor sowie dem Gesangstrio des Ignaz-Taschner- Gymnasiums begleitet.

Von Verena Möckl

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