15 Einsätze wegen Unwetter im Landkreis Dachau

Sturmtief Zubin: Blitz schlägt in Telefonmast ein

Am Donnerstagfrüh ist das Sturmtief Zubin mit hohen Windgeschwindigkeiten über den Landkreis hinweggefegt. Während es in anderen Landkreisen zu großen Schäden kam, ging es für den Dachauer Kreis glimpflich aus. Zu insgesamt 15 Einsätzen mussten Polizei und Feuerwehren ausrücken.

Landkreis– Der erste Notruf ging gegen 6.30 Uhr ein, wie Polizeisprecher Stefan Hocke im pressebericht mitteilt: Auf der B13 bei Haimhausen behinderte ein riesiger Ast den Verkehr. Von da an hielt der Sturm beinahe zwei Stunden lang Feuerwehren und Polizei auf Trab. „Hauptsächlich waren es umgestürzte Bäume oder große Äste, die die Straßen blockierten“, so Kreisbrandinspektor Maximilian Reimoser. Ein Blitz schlug in Stadlham im Gemeindebereich Hilgertshausen-Tandern in einen Telefonmasten ein und setzte ihn in Brand. Östlich von Amperpettenbach knickte auf freiem Feld ein Strommast um.

Zu einem letzten Sturmeinsatz musste die Dachauer Feuerwehr gegen 8.30 Uhr ausrücken: Ein Baum drohte auf die Robert-Bosch-Straße zu kippen und musste gesichert werden. Verletzt wurde bei dem Unwetter glücklicherweise niemand. Und auch der entstandene Sachschaden ist nach bisherigen Erkenntnissen in gering.

tb

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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