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Abschied der Kommandanten: Stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki, Kreisbrandrat Franz Bründler, Simon Gerer (FF Giebing), Landrat Stefan Löwl, Karl Brandmair (FF Höfa), Klaus Sedlmeir (FF Pfaffenhofen a.d. Glonn), Kreisbrandinspektor Georg Reischl, Thomas Rottenfußer (FF Ebertshausen) sowie Kreisbrandinspektor Paul Steier.

Ehrenabend der Kreisbrandinspektion Dachau

Feuerwehrkameraden mit Leib und Seele

79 Feuerwehrkameraden aus dem ganzen Landkreis sind beim Ehrenabend der Kreisbrandinspektion Dachau für 40 und 25 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet worden. Außer dieser Ehrungen gab es weitere Auszeichnungen im Gasthaus Doll in Ried.

Fünf Kommandanten wurden aus dem aktiven Dienst verabschiedet: Thomas Rottenfußer (FFW Ebertshausen), Simon Gerer (FFW Giebing), Christopher Reichlmeier (FFW Glonn), Karl Brandmair (FFW Höfa), Klaus Sedlmeir (FFW Pfaffenhofen/Glonn) und Werner Oswald (FFW Pipinsried). Landrat Stefan Löwl, stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki und Kreisbrandrat Franz Bründler dankten ihnen und überreichten ihnen ein kleines Geschenk zum Abschied.

Außerdem wurden zwei verdiente Kameraden für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet: Franz Bründler erhielt das Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber. Er trat am 1. Januar 1984 in die Feuerwehr Ismaning ein, und war dann aktives Mitglied der Feuerwehr Aschheim. Seit 2009 bis heute ist er bei der Feuerwehr Asbach im Landkreis Dachau aktiv, seit 2012 in der Funktion eines Hauptlöschmeisters.

Seither hat er unzählige Lehrgänge an den Staatlichen Feuerwehrschulen sowie auf Kreisebene besucht und war maßgeblich an der First-Responder-Ausbildung im Landkreis München beteiligt, wie Kreisbrandinspektor Maximilian Reimoser mitteilte. Aufgrund seines Fachwissens wurde er zum Kreisbrandmeister für Sonderausbildungen und vorbeugenden Brandschutz im Landkreis Dachau ernannt. Seit 2016 ist Bründler Kreisbrandrat. In seiner 34-jährigen Laufbahn habe er sich auf verschiedenen Ebenen mit Leib und Seele maßgeblich für das bayerische Feuerwehrwesen eingesetzt. Der Bezirksvorsitzende Johann Eitzenberger verlieh ihm daher das Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber.

Auch Lorenz Widmann wurde für besondere Verdienste geehrt: mit der Bayerischen Feuerwehr-Ehrenmedaille. Widmann ist im Februar 1977 mit 18 Jahren in die Feuerwehr Obermarbach eingetreten. In den folgenden zehn Jahren leistete er neben seinem aktiven Dienst in Obermarbach zusätzlich Dienst bei der Feuerwehr Petershausen geleistet – was für damalige Zeiten absolut nicht üblich war, so Reimoser. Von 1991 bis 2008 war Widmann als Gruppenführer in Ausbildung und Einsatzdienst tätig.

Aufgrund seiner Kenntnisse und Fähigkeiten wurde er von der Mannschaft im Jahr 2008 zum stellvertretenden Kommandanten und gleichzeitig zum zweiten Vorsitzenden des Feuerwehrvereins gewählt. Jahrzehntelang hat er als Fahnenträger die Feuerwehr Obermarbach nach außen hin repräsentiert.

Besondere Höhepunkte in seiner Amtszeit waren der Bau des Gerätehauses in weitgehender Eigenleistung durch die Feuerwehr und die Beschaffung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs, das im Jahr 2016 in Betrieb genommen wurde. Damit konnte der bisherige Tragkraftspritzenanhänger ersetzt werden, der von Lorenz Widmann 20 Jahre lang bei Übungs- und Einsatzfahrten kostenlos mit seinem Traktor gezogen und dabei meistens sogar selbst gefahren wurde.

Die Berichte über die weitere ausgezeichneten Feuerwehrmänner folgen auf den jeweiligen Gemeindeseiten.

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