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Als der Ausritt auf dem Hobel cool wurde

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Bühnenszene mit Moped
Das Moped als Statussymbol: Hauptdarsteller Michael Blum (sitzend) als Casablanca und Nebencharakter Alexander Sakuth (liegend) als Biwi. © Simone Wester

Das Theater am Stadtwald macht einen Zeitsprung in die Vergangenheit: zurück in die 50er Jahre mit viel „Wob-Baba-Luba“.

Dachau - „Wob-Baba-Luba“ heißt die Herbstproduktion des Theaters am Stadtwald, die ab Samstag, 30. Oktober, aufgeführt wird. Die Premiere des Stücks von Peter Landstorfer beginnt um 20 Uhr, Einlass ist um 18.30 Uhr.

Die Zuschauer dürfen sich in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts versetzen lassen. In einem kleinen Friseursalon im Münchner Stadtteil Neuhausen trifft sich regelmäßig eine Jugendgang und macht sich Gedanken darüber, wie man am besten die knappe Freizeit verbringt. Dazu gehört es, die Mopeds zu frisieren, einen Ausritt auf dem „Hobel“ zu machen – natürlich mit seinem Mädel auf dem Sozius –, zum Tanzen zu gehen und dem Rock’n’Roll zu frönen. Denn die Zeit der Nachkriegsjahre ist vorbei, die jungen Leute wollen Spaß haben, und auch der ein oder andere Luxusartikel, den man sich mühsam zusammenspart, wird zum Statussymbol.

Diese „Blosn“, die sich im Friseursalon Glanz trifft, wird angeführt von einem jungen Mann, der sich selbst den Spitznamen „Casablanca“ gegeben hat, um noch cooler rüberzukommen. Er hat das große Sagen, kaum einer mag ihm widersprechen. Bis ein Mädchen aus „Hinter-Freising“ zur Friseurinhaberin Glanz in Untermiete kommt und durch ihr freundliches, geradliniges Auftreten so manches ändert.

Das Ensemble besteht dieses Mal zum Großteil aus sehr jungen Schauspielern, die von den „alten Hasen“ Unterstützung erhalten, wie es Regisseur Alexander Langer beschreibt. Die Proben laufen auf Hochtouren.

Für alle Aufführungen gelten die 3G-Regeln. Karten zu je 12,50 Euro können in der Geschäftsstelle des ASV Dachau unter der Telefonnummer 0 81 31/5 68 10 reserviert werden. Je nach Verfügbarkeit sind auch Karten an der Abendkasse erhältlich.

Die geplanten Spieltermine sind neben der Premiere am 30. Oktober: Sonntag, 31. Oktober, 14 Uhr; Freitag 5. November, 20 Uhr; Samstag, 6. November, 20 Uhr; Freitag, 12. November, 20 Uhr; Samstag, 13. November, 20 Uhr; Freitag, 19., und Samstag, 20. November, ebenfalls 20 Uhr.

SIMONE WESTER

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