Nach Fund von drei Toten in Starnberg: Fall nimmt völlig unerwartete Wende - Sohn wohl doch nicht der Täter

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Für die Dachauer Raser hat die wilde Fahrt Konsequenzen. (Symbolbild)

Raserei mit Folgen

Mitten in der Stadt: Audi rast mit Tempo 130 an Polizei vorbei - „Das ist nicht normal“

Der Polizei Dachau hat zwei wilde Raser geschnappt, die mitten durch das Stadtgebiet mit schwindelerregenden Geschwindigkeiten unterwegs waren. Das hat Konsequenzen. 

  • In Dachau wurden Geschwindigkeitskontrollen mittels Lasermessungen durchgeführt
  • Das Ergebnis war erschreckend - mit einem besonderen Tiefpunkt
  • Für zwei Fahrer hat die Kontrolle drastische Konsequenzen

Dachau - Innerhalb einer Stunde wurden neun Fahrzeugführer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen bei erlaubten 50 km/h beanstandet. Diese neun Autofahrer „fuhren alle schneller als 70“, berichtet Polizeisprecher Günther Findl. Traurige Spitzenreiter jedoch waren ein 27-jähriger Audi-Fahrer aus dem Gemeindebereich Hebertshausen und ein 29-jähriger Opel-Lenker aus Dachau. Denn: Der Audi-Fahrer donnerte mit 126 km/h an der Laserkontrolle vorbei, der Opel-Fahrer immerhin noch mit 108.

Dachau: Polizei schnappt Raser - drastische Konsequenzen drohen

Die Raserei kommt die beiden jungen Männer – laut Findl sogar „für deutsche Verhältnisse“ – teuer zu stehen: Der 27-jährige Indersdorfer muss laut Polizei 680 Euro Bußgeld zahlen sowie ein dreimonatiges Fahrverbot erdulden; der 29-jährige Dachauer muss zwei Monate auf sein Auto verzichten und 280 Euro Bußgeld zahlen. Weitere Maßnahmen, um die Fahrtauglichkeit der jungen Männer zu prüfen, obliegen laut Findl der Führerscheinstelle. Denkbar ist beispielsweise, dass die jungen Männer, um ihre Fahrerlaubnis wieder zu erlangen, zusätzlich eine medizinisch-psychologische Untersuchung – kurz: MPU – bestehen müssen.

Polizei in Dachau: Raserei „normal“ - neue Dimensionen

Dass in der Nacht auf der Alten Römerstraße zu schnell gefahren wird, ist laut dem Polizeisprecher leider „normal“. Dass derart gerast wird, aber sei „nicht mehr normal“. Immerhin: Nicht alle Autofahrer waren zu schnell. Zum Glück, so Findl, haben sich die meisten an die Geschwindigkeitsbeschränkung gehalten. 

Autofahrer haben auf der A8 mehrere Raser bei gefährlichen Manövern beobachtet. Die Polizei schlug daraufhin an einem berüchtigten Treffpunkt zu.

Immer wieder wird auch die A95 bei Garmisch als Raser-Strecke missbraucht. Das Pikante daran: Reiseunternehmen in aller Welt verdienen Geld damit.

Ein 40-Jähriger bretterte mit 200 Sachen über Flughafentangente. Andere Autofahrer verständigen die Polizei. Die traut ihren Augen nicht - und reagiert drastisch.

dn

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