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Sie ziehen di e Zuschauer in den Bann: Steve Waitt und seine Band im Gramsci.

Konzert im Cafe Gramsci

Ausgelassen und außergewöhnlich

Ein volles Lokal, eine ausgelassene Stimmung und eine außergewöhnliche musikalische Darbietung: Das Konzert von Steve Waitt im Gramsci war ein voller Erfolg.

Dachau – Unter dem Titel „Stranger in a Stranger Land“ spielte Steve Waitt 90 Minuten für die Zuhörer. Zu hören gab es eine Mischung aus Pop, Rock, Folk, Indie Blues und Jazz. Der Sänger und Keyboardspieler Steve Waitt wurde dabei von Bass, Gitarre und Schlagzeug begleitet. Die Band spielte zum ersten Mal in Dachau. Der US-amerikanische Musiker und seine multikulturellen Bandkollegen zogen die Zuhörer schon nach wenigen Sekunden in ihren Bann.

Einige der Gäste sind von weiter her angereist, um Steve Waitt zu hören, andere sind auf gut Glück rein gegangen: „Im Gramsci gibt es immer tolle Konzerte. Ich habe Steve Waitt davor nicht gekannt und bin angenehm überrascht“, erzählte einer der Konzertbesucher.

Dass das Publikum von Steve Waitts Musik begeistert war, zeigte sich auch am lauten Beifall, den es nach jedem Lied gab – und selbst das Personal hinter der Bar wippte das ein oder andere Mal zur Musik mit. „So eine Musik ist nicht alltäglich. Es sind sehr schöne Melodien dabei, und vor allem das Gitarrensolo war super “, meinte ein weiterer Gast.

Alles in allem war es ein gelungener Abend – trotz anfänglicher Schwierigkeiten. „Ich wollte die Veranstaltung anfangs fast schon absagen“, verriet Kai Kühnel vom Tollhaus Dachau und Veranstalter des Abends. Der Kartenverkauf sei anfangs recht zäh verlaufen. Doch Kühnels Sorgen waren mehr als unberechtigt, denn die Veranstaltung war schließlich restlos ausverkauft. Auch die Tatsache, dass das Essen für die vielen Gäste nicht ausreichte, konnte die gute Laune nicht verderben.

Verena Möckl

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