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Die Hound Dogs und ihr Sound kamen gut an.

41. LAd-Altstadtfest

Gegen Abend kam der richtige Schwung

Erst war alles ein wenig verhalten und ruhig. Das 41. LAD-Altstadtfest kam aber gegen Abend dann richtig in Schwung.

Von Miriam Kohr

Dachau – Es war heiß. So heiß, dass der Festumzug zum Siedlerfest und ein anschließender Seebesuch oder „Rock den Waldi“ am Waldschweigsee oder das Bergkirchner Seefest einfach verlockender waren, als ein Besuch auf dem LAD-Altstadtfest. Es wurde bereits zum 41. Mal von der Werbegemeinschaft „Leistung aus Dachau“ veranstaltet. Am Vor- und Nachmittag tummelten sich nur wenige Besucher in der Altstadt. „Doch ab 19 Uhr ging es richtig los“, so LAD-Beirat Josef Januschkowetz. Nach ersten Schätzungen vermutet er auf den Tag verteilt zwischen 2500 und 3000 Besucher. Verköstigt wurden diese von den umliegenden Wirten und dem Schwaiger Festzeltbetrieb sowie dem Lions Club. Unterhalten haben die Partyband „Wiesnkönige“ auf dem Rathausplatz und die „Hound Dogs“ am Schrannenplatz. „Vor allem der Schrannenplatz war diesmal gut besucht, und die Hound Dogs kamen richtig gut an“, beobachtete Januschkowetz.

War bis zum Abend eher gemütlich angesagt, trauten sich nachts auch einige vor den Bühnen das Tanzbein zu schwingen. Die zwei Euro mehr Eintritt als sonst zahlten die meisten Besucher ohne zu zögern. „Die Preiserhöhung liegt daran, dass wir die Sicherheitsmaßnahmen verstärken wollten“, erklärte LAD-Vorstand Susanne Reichl vor dem Fest. So waren an jedem Eingang Security-Mitarbeiter postiert. Neu in diesem Jahr war die internationale Steinhebemeisterschaft am Nachmittag auf dem Rathausplatz. „Damit wird das attraktive Fest inmitten unserer historischen Altstadt wieder um eine Attraktion reicher“, sagte Oberbürgermeister Florian Hartmann. Das Fest gehöre längst zu einer herausragenden Großveranstaltung der Stadt. Auch Januschkowetz freute sich über die gut 20 Teilnehmer. Besonders beeindruckt zeigte er sich von Christopher Ziller, der gleich in zwei Klassen Preise abstaubte. Der Dachauer Fitness-Trainer war der Letzte, der den 279 Kilogramm schweren Stein über 80 Zentimeter weit hochheben konnte.

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