Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

Antrag der Grünen-Stadtratsfraktion

Bis Mitternacht Bus fahren

Die Dachauer Grünen fordern eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in Dachau. Die Busse sollen bis Mitternacht fahren, zu den Hauptverkehrszeiten sogar im Zehnminutentakt. 

Dachau – Geht es nach der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, können die Dachauer bald Bus fahren bis Mitternacht, während der Hauptverkehrszeiten sogar im Zehnminutentakt.

In einem entsprechenden Antrag fordert die Fraktion die Stadtverwaltung auf, ein Konzept zu entwickeln, wie sich die Einführung eines Zehnminutentaktes zu Hauptverkehrszeiten, ein flächendeckender 20-Minutentakt zwischen 20 und 22 Uhr sowie die Erweiterung der Betriebszeiten bis 24 Uhr umsetzen ließen. Auch an bessere Anschlüsse zwischen S-Bahn und Bus wird gedacht.

Zur Begründung meinte Stadtrat Thomas Kreß gegenüber den Dachauer Nachrichten: „Die Bevölkerung in Dachau wächst und wächst – der Verkehrsraum aber nicht. Es ist nötig und an der Zeit, dass hier Abhilfe geschaffen wird.“

Mit den geplanten Änderungen seien außerdem eine bessere Verzahnung von S-Bahn und Bussen möglich: „Wenn meine S-Bahn nur zwei Minuten Verspätung hat und ich deshalb den Bus verpasse, bringt mir die Verstärker-S-Bahn nichts, wenn ich dann 20 Minuten auf den nächsten Bus warten muss.“ In solchen Situationen habe er Verständnis für jeden, der nach einem langen Arbeitstag lieber ins Auto steigt: „Mit einem 10-Minutentakt können wir den Busverkehr attraktiver machen und damit die Hürde senken, doch den Bus zu nehmen statt dem Auto.“ Bisher fährt nur der Bus der Linie 719 in einem 10-Minutentakt.

Die zweite zentrale Forderung des Papiers, Busse die dann auch bis bis Mitternacht fahren, würde dann zunächst in einer Testphase erprobt werden. Aktuell führt die Stadt eine Testphase für die verlängerte Betriebszeit bis 22 Uhr durch. „Der Bedarf dafür ist auf jeden Fall da“, meint Kreß.

Lobend erwähnte der Grünen-Stadtrat, dass die Stadt im Moment bereits ein Fahrradparkhaus am Dachauer Bahnhof baut, doch: „Nicht jeder will oder kann mit dem Fahrrad fahren.“

Zunächst soll mit dem Konzept die Machbarkeit und anfallende Kosten geprüft werden. Bezüglich der Finanzierung zeigte sich Kreß bereits vorsichtig optimistisch, denn Stadt und Landkreis erarbeiten momentan einen gemeinsamen Nahverkehrsplan. Fänden die Planungen dort Anklang, „dann fließt auch Geld“, so Kreß.

aljoscha huber

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Von der Liebe zum Kultgefährt
Hirschenhausen ist eine Oldtimer-Hochburg: Das zeigte sich beim Oldtimerfest am Wochenende. Rund 2000 Liebhaber von kultigen Gefährten aus allen Himmelsrichtungen …
Von der Liebe zum Kultgefährt
„Zur Zeit will Gott mich hier haben“
Bernhard Rümmler ist seit 25 Jahren katholischer Pfarrer. Zu seinem Priesterjubiläum blickt der 62-Jährige nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft: Ihn reizt eine …
„Zur Zeit will Gott mich hier haben“
Dorfstadion wird zur Hochsicherheitsarena
War der Aufstieg in die Regionalliga für die Fußballer des FC Pipinsried bereits ein Kraftakt, so wird der derzeitige Ausbau des Stadions gar zur Zerreißprobe – vor …
Dorfstadion wird zur Hochsicherheitsarena
Hasselfeldt stimmt gegen die „Ehe für alle“
Die „Ehe für alle“ kann morgen im Bundestag beschlossen werden (siehe Politik). Stimmkreisabgeordnete Gerda Hasselfeldt (CSU) positioniert sich im Interview klar.
Hasselfeldt stimmt gegen die „Ehe für alle“

Kommentare