Großeinsatz der Feuerwehren in Dachau-Ost

Feuer in Altenheim: Bewohner zum Teil evakuiert

Ein Brand im Altenheim „Friedrich-Meinzolt-Haus“ in der Ludwig-Ernst-Straße am Montag Mittag ist äußerst glimpflich verlaufen. Nur drei Bewohner mussten mit einer Rauchvergiftung behandelt werden.

Dachau –Kurz vor 13 Uhr wurde die Feuerwehr am Montag alarmiert – erst durch einen Rauchmelder, dann auch durch einen Anruf aus dem Heim, wie Wolfgang Reichelt, Pressesprecher der Dachauer Feuerwehr, berichtet. Aus einem Zimmer im ersten Stock drang dichter, schwarzer Rauch.

Bereits um 13.12 Uhr konnte der Brand, der offenbar wegen eines heruntergefallenen Lüfters in einem Bad ausgebrochen war, von einem Atemschutztrupp gelöscht werden. Während der Löscharbeiten mussten die Bewohner des Obergeschosses evakuiert werden.

Zehn Personen wurden dazu in andere Teile des Gebäudes verlegt. Da das Heim durch Brandschutztüren in separate Brandabschnitte unterteilt ist, war eine vollständige Evakuierung des Gebäudes nicht nötig. Drei Bewohner hatten jedoch Rauchgase eingeatmet, konnten aber nach einer ambulanten Behandlung wie alle anderen wieder auf ihre Zimmer zurückkehren. „Wir sind heilfroh, dass es so ausgegangen ist“, erklärt Reichelt.

Wegen der hohen Alarmierungsstufe rückten zahlreiche Helfer der Feuerwehren Dachau, Hebertshausen, Prittlbach, Unterweilbach, Karlsfeld und Pellheim aus. Dazu war ein großes Aufgebot von Notärzten und Rettungsdiensten im Einsatz oder Bereitschaft.  tb

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