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Trotz aller High-Tech-Ausstattung ist auch Barzahlung möglich: Das demonstrierten Innenarchitekt Bernhard Rückert zusammen mit Abteilungsleiterin Beate Boll und OB Florian Hartmann mit der Geldka ssette in der Infotheke des neuen Bürgerbüros.

Das neue Bürgerbüro in Dachau

Mehr Service auf gleichem Raum

Das Bürgerbüro der Stadt Dachau wurde in den vergangenen drei Monaten umgebaut. Am 10. April eröffnet es neu und bietet mehr Arbeitsplätze, mehr Diskretion und mehr Technik – auf gleichem Raum.

DachauNach den Osterferien zieht das Bürgerbüro aus dem Provisorium im Rathaus wieder zurück in seine gewohnten Räume in der Pfarrstraße 2: Ein Vierteljahr lang war das Bürgerbüro umgebaut worden – und bietet nun auf gleichem Raum mehr Platz und Diskretion. Wegen des Umzugs am Montag, 9. April, ist das Bürgerbüro geschlossen. Ab Dienstag, 10. April, steht es den Bürgern ab 7.30 Uhr wieder zur Verfügung, so Hauptamtsleiter Josef Hermann.

Apropos „gewohnte Räume“: Laut Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD) hat sich die Anlaufstelle für die Bürger in einem Vierteljahr Umbauzeit total verändert. „Wir konnten keinen Quadratmeter anbauen“, betonte Innenarchitekt und Chefplaner Bernhard Rückert. Trotzdem gelang ihm die Quadratur des Kreises.

Statt bisher 15 Mitarbeiter bringt er jetzt durch eine Neuaufteilung des vorhandenen Raumes 19 Mitarbeiter an 18 Plätzen unter. In den Eingangsbereich rückte Rückert die zentrale Infotheke mit zwei Plätzen, Bildschirm für den Aufruf der Kunden sowie schnellerem Kassenautomat. Übrigens ist es hier auch möglich, bar zu bezahlen, wie CSU-Stadträtin Christine Unzeitig als für manche ältere Mitbürger besonders wohltuend hervorhob.

Der Innenarchitekt gestaltete auch die Beraterplätze ergonomischer und dank textilbespannten Trennwänden für die Kunden diskreter. OB Hartmann sagte, dass die Mitarbeiter hier mit Hilfe eines Modellarbeitsplatzes ein ganz entscheidendes Wörtchen mitgeredet haben.

Laut Rückert seien die Arbeitsplätze mit modernster EDV-Technik ausgestattet. Der OB selbst habe bei der Farbgestaltung des Bürgerbüros mitgewirkt. Es sollte eine wohnliche Atmosphäre entstehen, die jegliche Aggressivität vermeidet. Zur Sicherheit hat dennoch jeder Mitarbeiterplatz einen Notfallknopf griffbereit, mit dem die Polizei alarmiert wird. „Aber das hatten wir früher auch schon“, so Abteilungsleiterin Beate Boll.

Neu gestaltet wurde auch der Wartebereich. Für den Sommer wird ein zweiter Bildschirm mit der Anzeige der Warte-Nummern ins Schaufenster gestellt, damit die Kunden draußen warten können. Alle Räume, auch die im Ober- und Untergeschoss, erhielten eine neue Beleuchtung, neue Wände und Türen – und alles im Rahmen der veranschlagten Kosten von 290 000 Euro, was den OB besonders freut.

Reinhard-Dietmar Sponder

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