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Familie Reischl im Urlaub: Papa Richard, Mama Verena sowie die Töchter Josefine (l.) und Philomena.

Sommerserie Teil 2

Bürgermeister im Urlaub - Richard Reischl: „Ich bin schon etwas handysüchtig“

Auch die Bürgermeister aus Stadt und Landkreis haben sich ihren Sommerurlaub redlich verdient. Die Heimatzeitung hat daher nachgefragt: Wie und wo entspannen die Gemeindechefs?

-Was war Ihr schönster oder kuriosester Urlaub?

Den schönsten Urlaub habe ich in den USA verbracht. Wir waren, mit unserer damals einjährigen Tochter, sechs Wochen mit dem Wohnmobil in fast allen Nationalparks unterwegs. Diese Landschaft war sehr eindrucksvoll. Einen Horrorurlaub hatte ich glücklicherweise bisher noch nicht. Ein spezielles Erlebnis hatten wir auf den Malediven. Ich war mit meiner großen Tochter Schnorcheln, und wir haben große Mantarochen und Schildkröten gesehen. Das war einzigartig und unfassbar. Ich habe dort dann gleich noch meinen Tauchschein gemacht.

-Haben Sie im Urlaub auch schon einmal jemanden aus Ihrer Gemeinde getroffen?

Ich habe schon oft Mitbürger aus der Gemeinde in diversen Urlauben getroffen!

-Wo geht es dieses Jahr hin?

Dieses Jahr waren wir bereits im April im Urlaub. In den sechs Wochen Sommerferien bin ich im Rathaus und ab und zu zuhause und baue meinen Garten.

-Fahren oder fliegen Sie lieber in den Urlaub?

Ich fliege sehr gerne, da man stets viel sieht während des Flugs. Aber auch mit unserem VW-Bus haben wir schöne Urlaube.

-Welche Gegend mögen Sie am liebsten?

Ich liebe den Winter, daher mag ich Österreich, Schweiz und die bayerischen Alpen sehr. Ich gehe sehr gerne Skitouren, aber das kommt sehr kurz durch den Job.

-Lieber Entspannung oder Action?

Mit Familie mag ich es ruhig, mit dem Freundeskreis machen wir jedes Jahr mit fünf Familien und zehn Kindern einen Urlaub, da ist immer Action angesagt.

-Wie können Sie am besten von der Kommunalpolitik entspannen?

Leider kann ich nur sehr schlecht abschalten von meinem Amt. Ich bin da schon etwas handysüchtig. Ich hoffe irgendwann komme ich los vom Handy!

-Verfolgen Sie trotz Urlaub, was in der Gemeinde passiert, oder können Sie loslassen?

Ich lese täglich E-Mails und korrespondiere so mit meiner Verwaltung – auch wenn die Kollegen stets versuchen, dem Chef eine Pause zu gönnen.

-Was war Ihr schönster Urlaub als Kind?

Wir hatten eine Landwirtschaft mit Viehhaltung, daher hatte ich nur zwei „Urlaubserlebnisse“, einmal drei Tage Bayerisch Gmain und einen Tag Karlsfelder See. Mehr Urlaub gab es nicht. Außer meine Tante nahm mich mit nach Altötting zum Elternhaus meiner Großeltern. Aber für uns Kinder war Landwirtschaft wie Urlaub.

-Gibt es ein Ziel, an dem Sie immer wieder Urlaub machen?

Ich fahre sehr gern nach Österreich auf eine Skihütte am Pillersee und im Sommer nach Elba oder in die Marken.

Interview: Eva-Maria Dillitz

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