Impfung.
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Die Nachfrage nach Impfungen ist zuletzt gesunken.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 8,4 im Landkreis Dachau

Dachauer Landrat: „Uns gehen die Impflinge aus“

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 8,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Die Zahl sinkt wieder leicht. Die vergleichsweise hohe Inzidenz der vergangenen Tage –11,6 am Dienstag – hatte wie berichtet mit einer Geburtstagsfeier im Landkreis zu tun. 13 Personen seien im Laufe weniger Tage an Corona erkrankt, wie Monika Baumgartner, Leiterin des Gesundheitsamtes, auf einer Pressekonferenz zum Thema Corona am Mittwoch mitteilte.

Es handele sich in allen Fällen um die Alpha-Variante, die ehemals britische Mutante. Die Delta-Variante sei bisher in sieben Fällen nachgewiesen worden, aktuell gebe es vier Verdachtsfälle.

Landrat Stefan Löwl verwies auf ein Problem, was das Impfen angeht: „Uns gehen die Impflinge aus, die Wartelisten sind leer.“ Auf die Impfquote im Landkreis sei er stolz: „Wir waren schnell und haben bis heute keine einzige Impfdosis verworfen.“

Löwl verwies auf auf eine Impfaktion im Impfzentrum Karlsfeld an diesem Wochenende: Die Johanniter bieten für alle Bürger im Landkreis Dachau Impfungen mit Johnson & Johnson an. Mit diesem Impfstoff ist nur eine Impfung für den Vollschutz notwendig. An beiden Tagen können sich insgesamt 1000 ungeimpfte Personen ab 18 Jahren mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson impfen lassen. Von 9 bis 20 Uhr sind Impfungen im Impfzentrum Karlsfeld ohne Termin möglich.Die einzige Voraussetzung für die Impfung ist die Registrierung über Bayimco und die Mitnahme des Erstregistrierungsbogens (QR-Codezettel mit Erstregistrierungsdaten). Die Impfungen laufen, solange der Vorrat an Impfstoff reicht (maximal 1000 Dosen à 500 Stück pro Tag). Es kann zu Wartezeiten kommen.

mm

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