40 Schwerlaster täglich transportieren ab Januar Gebäudeschutt und Bodenaushub vom MD-Gelände ab.

„Es geht in großen Schritten weiter“

Abbrucharbeiten am MD-Gelände beginnen noch im Februar

Es ist soweit: Noch im Februar beginnen die Abbrucharbeiten am ehemaligen MD-Gelände. 

Dachau – Elf Jahre nach der Stilllegung der MD-Papierfabrik wird auf dem Gelände wieder gearbeitet: Wie der Besitzer der rund 14 Hektar großen Fläche, die Isaria Dachau Entwicklungsgesellschaft (IDEG), gestern mitgeteilt hat, sollen „bereits Anfang Februar“ der Abbruch und die Altlastensanierung des nicht denkmalgeschützten südlichen Teils des Zentralgeländes beginnen. „Nach langem Stillstand“, so die IDEG, geht es auf der Industriebrache „in großen Schritten weiter“.

Wie berichtet, hatte die Isaria Wohnbau AG, die Muttergesellschaft der IDEG, im September 2017 das Areal gekauft – mit dem Ziel, dort einen begrünten neuen Stadtteil für rund 2000 Menschen sowie Gewerbe und Gastronomie zu schaffen.

Bevor die Bauarbeiten jedoch beginnen können, stehen der Abbruch der nicht unter Denkmalschutz stehenden Teile und eine Bodensanierung mit der Beseitigung der Altlasten und Schadstoffe aus knapp 150 Jahren Papierproduktion an.

Der nun beginnende erste Bauabschnitt, der im September 2019 abgeschlossen sein soll, umfasst den Zentralbereich des früheren Fabrikgeländes. In weiteren Schritten folgen dann der Holzlagerplatz und die Mayr-Terrassen samt Kläranlage. Um die Belastung der Anwohner während der Arbeiten so gering wie möglich zu halten, wurden laut IDEG „bereits im Vorfeld Erschütterungs- und Beweissicherungsgutachten eingeholt“. Zudem würden sämtliche „behördliche Auflagen und Schutzmaßnahmen eingehalten“.

Bis 2022 soll das Gelände dann vollständig von allen Altlasten befreit sein. Bis zu 40 Lkw täglich werden dabei über die Ostenstraße stadteinwärts Bodenabraum und die Reste alter Gebäude abtransportieren.

Stefanie Zipfer

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