+
Lob für die Besten: Alina Drexl, Michael Burkner, Theresa Reinbold, Angelina Hunneshagen, Hanna Adwernat, Alexander Hameister, Carina Lechner, Ben Riegler, Lisa Burgmann und Miriam Verweyen (von links) mit stellvertretendem Landrat Edgar Forster.

Ignaz-Taschner-Gymnasium verabschiedet Abiturienten

122 Absolventen gehen mit Optimismus ihren Weg

122 Jugendliche nahmen am Freitag Abschied vom Ignaz-Taschner-Gymnasium.

Karlsfeld/Dachau – Für die 122 Abiturienten des Ignaz-Taschner-Gymnasiums hieß es am Freitag Abschied nehmen. Schulleiter Erwin Lenz eröffnete die Feier im Karlsfelder Bürgerhaus, wobei er sich zunächst bei der Stadt Dachau, bei der Stadtsparkasse sowie dem Förderverein für deren Unterstützung bedankte.

Der stellvertretende Landrat Edgar Forster erklärte in seinem Grußwort: „Ich absolvierte mein Abitur im Jahr 1964. Und ich kann sagen, dass man nie weiß, wo man endet – egal, wie gut die Abiturnote ist.“

Nach der Rede wurden die Jahrgangsbesten geehrt. Dieses Jahr gab es Lenz zufolge zehn Abiturienten, die einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser hatten. Lisa Wittmann war dabei die Beste: Sie schloss ihr Abitur mit 1,1 ab; dafür bekam sie ein Sprachstipendium von der Stadtsparkasse Dachau geschenkt. Angelina Hunneshagen und Alina Drexl schafften einen Schnitt von 1,2; Teresa Reinbold und Michael Burkner 1,3; Hanna Adwernat, Alexander Hameister und Ben Riegler 1,4; Miriam Verweyen und Carina Lechner schlossen mit 1,5 ab.

Abiturient Ben Riegler sorgte mit seiner Rede für Stimmung im Saal. Sein Thema lautete „Optimismus“, das er an der dünnen Scheibe Leberkäse, die in der Schule verkauft würde, verdeutlichte: Riegler zufolge sollte man immer positiv sein, „auch wenn es manchmal nicht klappt“. Dünner Leberkäs sei demnach kein Grund, Pessimist zu werden.

In den vergangenen beiden Jahren mussten die Schüler 40 Klausuren schreiben, „da ist es nicht immer leicht, mit den Nerven ruhig zu bleiben“, lobte Schulleiter Lenz. Doch die Schüler des ITG hätten es geschafft. Aus diesem Grund ließ er jedem Abiturienten eine spezielle Würdigung zukommen: Er widmete jedem Schüler zwölf Sekunden, wobei er zu jedem Geburtstag der Kinder recherchiert hatte, was an jenem Tag in der Welt passiert war. So entstand eine rührende wie beeindruckende Collage.

Umrahmt wurde die Abschlussfeier vom ITG-Orchester unter der Leitung von Jutta Wörther.   

 EDDA YILDIZ/LUDWIG BATTRAN

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare