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Radler prallt in Auto und flüchtet

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Ein betrunkener Radler beschäftigte die Dachauer Polizei. © dpa

Einige Unfälle sind im Landkreis Dachau zuletzt passiert, bei denen Alkohol im Spiel war. Ein Radler trieb es dabei auf die Spitze.

Landkreis – Alkohol und Hitze vertragen sich nicht: Diese Erfahrung haben am Sonntag drei Männer gemacht. Zwei stürzten mit ihren Fahrrädern, ein 75-Jähriger kippte mitsamt seinem Traktor um. Glücklicherweise kamen alle drei glimpflich davon, wie die Polizei mitteilte.

Der 75-jährige Mann war gegen 17.10 Uhr in Hilgertshausen mit seinem Schlüter-Traktor auf der Münchner Straße in Richtung Hollerschlag unterwegs. Kurz nach dem Ortsende Hilgertshausen kam der Indersdorfer alleinbeteiligt nach rechts von der Straße ab. Der Traktor kippte und fiel auf die rechte Seite. Der Fahrer blieb bei dem Sturz unverletzt.

Die Polizeibeamten stellten fest, dass der Mann Alkohol getrunken hatte. Bei dem 75-Jährigen wurde deshalb eine Blutentnahme veranlasst. Der Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille, folgerichtig muss er sich wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

An der Unfallstelle war die Feuerwehr Hilgertshausen wegen auslaufender Betriebsstoffe und zur Bergung des Traktors eingesetzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

Am frühen Abend fuhr in Dachau ein Radfahrer aus Ampermoching in einen stehenden BMW. Anschließend flüchtete der leicht Verletzte. Der 47-Jährige war auf dem falschen Radweg der Sudetenlandstraße in Richtung Alte Römerstraße unterwegs. Der Mann aus Ampermoching übersah an der Einmündung Reichenberger Straße einen stehenden BMW. Der Radler prallte gegen die rechte Seite des Auots, stürzte und verletzte sich leicht. Der Ampermochinger hatte aber keine Lust, auf die Rettungskräfte und die Polizei zu warten und flüchtete zu Fuß mit seinem Rad, wie die Polizei mitteilte.

Nach kurzer Fahndung ergriffen Polizeibeamte der Dienststelle aus Dachau den Flüchtigen und nahmen ihn fest. Grund der Flucht war wohl der ordentliche Alkoholgehalt des Radlers. Mit gut über zweieinhalb Promille durfte er anschließend an einer unfreiwilligen Blutspende teilhaben. Ihm droht eine saftige Strafe wegen mehrerer begangener Verkehrsdelikte, so die Polizei. Am selben Tag, gegen 20.50 Uhr, fiel der gleiche Radfahrer in Hebertshausen wieder einer Polizeistreife auf. Der Mann hatte immer noch über zwei Promille und war im Straßenverkehr unterwegs. „Da der Radfahrer unbelehrbar zu sein scheint, ist zu hoffen, dass die Justiz hier ein Zeichen setzt“, so die Polizei.

Bereits gegen 12.20 Uhr stürzte ein 71-jähriger Radler auf dem Waldschwaigweg in Richtung Gündinger Weg alleinbeteiligt. Die Polizeibeamten stellten fest, dass der Karlsfelder zu viel getrunken hatte. Mit leichten Verletzungen und gut über zwei Promille wurde der Radfahrer ins Krankenhaus Dachau gebracht. Den 71-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

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