Bauamt müht sich mit der Umsetzung des Eishallen-Beschlusses

Nicht schön, aber „individuell“

  • Stefanie Zipfer
    VonStefanie Zipfer
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Das Dachauer Bauamt tut sich schwer bei der Umsetzung des Eishallenbeschlusses im Stadtrat: Es fehlt der nötige Platz.

Dachau – Im Juli hatte der Stadtrat beschlossen, eine Eishalle analog der, die im schwäbischen Burgau steht, auf das südliche Gelände des ASV an der Gröbenrieder Straße bauen zu wollen. Zuvor aber soll das Bauamt noch eine Prüfung vornehmen, inwiefern sich eine überdachte Eishalle in Fragen der Kosten, Energieeffizienz und des Flächenverbrauchs von einer überdachten Freieisfläche unterscheidet.

Das Bauamt, das den Nutzen einer derartigen Untersuchung anzweifelte und auch stets betonte, dass eine Eishalle Burgauer Ausmaßes auf das beengte Grundstück am Stadtwald gar nicht passt, müht sich seitdem mit der Umsetzung des Beschlusses. Dabei bestätigt sich: „Die Burgauer Halle geht nicht. Dafür ist der Baukörper zu lang“, wie Bauamtsleiter Moritz Reinhold auf Nachfrage erklärt.

Allerdings gebe es immerhin eine „theoretische Möglichkeit“, die zur Halle gehörenden Nebenräume „in den Spitz“, also das schmale Eck zwischen Gröbenrieder Straße und Tennisanlage, zu platzieren. Diese Lösung sei, so Reinhold, auf alle Fälle „individuell. Aber was nicht passt, müssen wir eben passend machen“. Aufgrund des „unheimlich beengten Grundstückes“ sei es zudem leider auch nicht möglich, eine vor derartigen Sportstätten übliche „Komfortzone“, etwa in Form eines großzügigen Vorplatzes zu schaffen.

Wann die vom Stadtrat beauftragte Vorprüfung hinsichtlich Kosten, Fläche und Energieffizienz einer überdachten im Vergleich zur – gar nicht gewollten – offenen Eisfläche abgeschlossen ist, kann Moritz Reinhold nicht sagen. Denn: „Wir sind erst noch bei der Angebotseinholung.“

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