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Die Demo blieb wirkungslos. Dachau bekommt keine Eishalle.

Kommentar zur Eishallen-Entscheidung

Unfaires Spiel

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Der ESV wird an der Wallbergstraße keine Eishalle bauen, der Haupt- und Finanzausschuss hat sich mehrheitlich gegen das Projekt ausgesprochen. Ein Kommentar zu dieser Entscheidung.

Im Sport, gerade beim Eishockey, kann es manchmal hart zugehen. Man rauft sich, man checkt sich – aber man hält sich an Regeln. Ähnlich ist es in der Lokalpolitik. Auch auch dort geht es mitunter rau zur Sache – aber man hält sich an das Gebot der Fairness! Die CSU ist diesem Gebot bei der Frage, ob der ESV eine Eishalle an die Wallbergstraße bauen soll, nicht gefolgt. Im Gegenteil. Sie hat sich ein übles Foul geleistet. Anstatt nämlich schon vor einem Jahr zu sagen „Nein, wir wollen nicht, dass der kleine ESV eine Eishalle betreibt, für die die Stadt am Ende sogar um Nutzungszeiten betteln muss“, ließ sie Zeit vergehen – Zeit, in der die Stadtverwaltung, der BLSV, der ESV und die Volksbank Energie und Geld in ein Konzept investierten, das von Anbeginn an keine Chance hatte, die Zustimmung der größten Stadtratsfraktion zu bekommen. Stattdessen soll nun eine wie auch immer geartete Eisfläche in einen Bannwald gebaut werden ohne Platz für Parkplätze. Die CSU mag das Match gegen den ESV (vorerst) gewonnen haben – leider auf Kosten der Eissportbegeisterten in der ganzen Stadt.

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