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Briefmarken abstempeln im Kinder-Postamt: Andreas Drexler mit Tochter Marion und Wolfgang R ückert.

Dachauer Philatelisten stellen zusammen mit Klagenfurtern aus

Die Briefmarken und ihr Lerneffekt

Zum ersten Mal haben die Dachauer Briefmarkensammler mit ihren österreichischen Kollegen aus der Partnerstadt Klagenfurt die Ausstellung gemeinsam organisiert.

Dachau – „Briefmarkensammeln ist was für alte Männer“ – mit diesem Vorurteil haben die Mitglieder des Briefmarken-Sammel-Vereins Dachau oft zu kämpfen, wie Jugendgruppenleiter Andreas Drexler anlässlich der Briefmarken-Werbeschau im Adolf-Hölzel-Haus berichtete. Wer sich jedoch die Mühe machte, die beeindruckende und liebevoll zusammengestellte Ausstellung zu besuchen, konnte sich davon überzeugen, dass das wirklich nur Vorurteile sind. Bunt gemischt waren die Besucher, darunter natürlich viele Sammler, aber auch interessierte Gäste, denn diese Werbeschau war alles andere als eine „normale“ Ausstellung.  

Zum ersten Mal hatten die Dachauer Briefmarkensammler mit ihren österreichischen Kollegen aus der Partnerstadt Klagenfurt die Ausstellung gemeinsam organisiert. Und was da im Adolf-Hölzel-Haus zu sehen war, beeindruckte selbst nicht fachkundige Gäste.

Besondere deutsche und österreichische Exponate aus vielen Jahrzehnten gab es zu bestaunen. Wer sich mit Briefmarken und Ansichtskarten beschäftigt, lernt auch enorm viel über deren geschichtlichen Hintergrund und damit gleichzeitig über die Geschichte des entsprechenden Landes – das wurde mehrmals betont und war anhand der Ausstellungsstücke, die alle einzeln mit Erklärungen versehen waren, sehr gut nachvollziehbar. Ein besonderes Highlight bot Wolfgang Rückert vom „Erlebnis Briefmarkenteam“ der Deutschen Post mit einem Sonderstempel zur Veranstaltung.

Begonnen wurde das partnerschaftliche Wochenende mit einem Kennenlernabend in den „Drei Rosen“. Oberbürgermeister Florian Hartmann eröffnete dann am Samstag feierlich die Briefmarken-Werbeschau und begrüßte vor allem ganz herzlich die 20-köpfige-Delegation des Kärntner Philatelistenclub.

Nachdem die österreichen Gäste eine Stadtrundfahrt in München absolviert hatten, traf man sich noch zum Abendessen im „Zieglerbräu“. Bevor sich die Klagenfurter am Sonntag wieder auf den Heimweg machten, stand noch eine Stadtführung durch Dachau auf dem Programm.

Der Briefmarken-Sammler-Verein Dachau freut sich immer über Interessierte und neue Mitglieder. Kinder und Jugendliche sind ebenfalls herzlich willkommen.

Die zwölfjährige Marion Drexler ist schon in die Fußstapfen ihres Papas getreten und sammelt ebenfalls fleißig Briefmarken, viele davon bei Großtauschtagen. Aber auch viele ältere Mitglieder unterstützen die Nachwuchs-Philatelisten und schenken ihnen immer mal wieder etwas aus der eigenen Sammlung. „Man kommt zur Ruhe“, erklärt die zwölfjährige Marion. Sie habe schon viele Kinder erlebt, die erst sehr aktiv sind, dann aber „runter kommen“. Wenn sie über ihr Hobby spricht, dann hat sie dasselbe Funkeln in ihren Augen wie ihr Vater.

Die Philatelisten treffen sich immer am letzten Donnerstag im Monat im Schützensaal beim Gasthof „Drei Rosen“. Im Dezember ist dies aufgrund der Weihnachtsfeiertage allerdings schon der Donnerstag, 19. Dezember, ab 18 Uhr. Nähere Informationen findet man auch im Internet unter www.briefmarkenverein-dachau.de.

Der Jugendtreff findet immer am ersten Samstag im Monat statt, dieses Mal ausnahmsweise am 14. Dezember im Bürgertreff-Ost, von 10 bis 12 Uhr.

sim

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